Bundespolizei findet 88.000 Euro in Goldbarren bei Routinekontrolle in Aachen
Hans-Gerd JunkBundespolizei findet 88.000 Euro in Goldbarren bei Routinekontrolle in Aachen
Bundespolizei in Aachen entdeckt großen Gold- und Bargeldschatz bei Routinekontrolle
Bei einer routinemäßigen Kontrolle am Donnerstagabend stieß die Bundespolizei in Aachen auf einen großen Fund an Gold und Bargeld. Zwei junge deutsche Autofahrer, 20 und 21 Jahre alt, waren nach der Einreise aus Belgien nach Deutschland angehalten worden. Die Beamten entdeckten nicht deklarierte Wertgegenstände, was zu weiteren Ermittlungen führte.
Der Fund erfolgte, als die Polizisten eine Hüfttasche des 21-jährigen Fahrers durchsuchten. Darin befanden sich sechs Goldbarren im Wert von knapp 88.000 Euro, über 8.000 Euro in bar sowie ein Schlagring. Der Fahrer konnte jedoch nur für zwei der sechs Barren legale Kaufbelege vorweisen.
Beide Männer wurden nach ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Gold und das Bargeld wurden im Rahmen eines Freigabeverfahrens beschlagnahmt, das vom Zollfahndungsamt Essen angeordnet wurde. Der Fall wurde anschließend an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe weitergeleitet, eine Einheit aus Polizei und Zoll bei der Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. Seit dem Vorfall wurden keine weiteren Maßnahmen oder Bewegungen gemeldet.
Die Ermittlungen zur Herkunft der Wertgegenstände laufen noch. Die Behörden haben keine weiteren Details zum Fall bekannt gegeben. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter die Goldbarren und das Bargeld – bleiben bis auf Weiteres in Verwahrung.






