13 March 2026, 18:23

Bundeswehr startet erste Großübung seit 2013 in Mönchengladbach

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet erste Großübung seit 2013 in Mönchengladbach

Einwöchige Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Dieser Freitag markiert den Beginn einer einwöchigen Militärübung der Bundeswehr in Mönchengladbach. Geprüft werden Kommunikationsabläufe unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Es handelt sich um die erste Übung dieser Art auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) seit dessen Schließung im Jahr 2013.

Die Übung findet auf dem weitläufigen Areal des alten JHQ statt – einem Komplex, der einer Fläche von rund 660 Fußballfeldern entspricht. Das Gelände wurde 1954 als Hauptquartier der britischen Streitkräfte errichtet und diente seitdem vor allem Polizei- und Katastrophenschutzeinheiten als Trainingsstätte.

Etwa 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen werden an der Übung teilnehmen. Zwar müssen Anwohner mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden bestätigen, dass ausschließlich Platzpatronen verschossen werden und keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Im Mittelpunkt steht die Überprüfung der Einsatzkommunikationssysteme unter realistischen Verteidigungszenarien. Getestet wird dabei, wie effektiv Einheiten unter Druck – sowohl auf nationaler Ebene als auch im Bündnisrahmen – zusammenarbeiten.

Die Übung läuft sieben Tage lang und beginnt am Freitag. Es ist die erste militärische Großübung auf dem ehemaligen JHQ-Gelände seit über einem Jahrzehnt. Die Behörden versichern, dass alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und keine scharfe Munition zum Einsatz kommt.

Quelle