Caritas Dortmund führt bei Mitarbeiterzufriedenheit – doch die Inflation frisst Lohnerhöhungen auf
Caritas Dortmund führt bei Mitarbeiterzufriedenheit – doch die Inflation frisst Lohnerhöhungen auf
Eine aktuelle Untersuchung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienstsektor zeigt deutliche Unterschiede bei der Mitarbeiterzufriedenheit und den Gehältern auf. Drei große Organisationen – Caritas Dortmund, Diakonie Stetten und die Johanniter-Unfall-Hilfe – weisen in den Bereichen Unternehmenskultur, Vergütung und Weiterempfehlungsbereitschaft der Beschäftigten sehr unterschiedliche Ergebnisse auf. Gleichzeitig wurden Lohnerhöhungen für die Jahre 2025 und 2026 bestätigt, doch die Inflation schmälert weiterhin die Realeinkommen.
Caritas Dortmund führt die Rangliste mit einer kununu-Bewertung von 4,5 Sternen und einer Weiterempfehlungsquote von 93 Prozent an. Die Kulturbewertung liegt bei 4,3 Sternen – fast 20 Prozent über dem Branchendurchschnitt. Auch die Gehaltszufriedenheit ist mit 75 Prozent hoch, 17 Punkte über dem Durchschnitt. Die Gehälter variieren stark: Hauswirtschaftsleiter verdienen hier ab 26.900 Euro, Pflegedienstleitungen bis zu 62.300 Euro.
Dicht gefolgt wird Caritas von der Diakonie Stetten, die auf eine kununu-Bewertung von 4,3 Sternen und eine Weiterempfehlungsrate von 84 Prozent kommt. Besonders geschätzt werden Vertrauen und kollegiale Unterstützung, was sich in einer Kulturbewertung von 4,1 Sternen widerspiegelt – 14 Prozent über dem Schnitt. Die Gehaltszufriedenheit liegt bei 67 Prozent, neun Punkte über dem Branchendurchschnitt. Die Löhne reichen von 33.500 Euro für Pflegehelfer bis zu 89.700 Euro für Marketingleiter.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe schneidet deutlich schlechter ab: Mit einer kununu-Bewertung von 3,4 Sternen und einer Weiterempfehlungsquote von 65 Prozent liegt sie hinter den beiden anderen. Die Gehaltszufriedenheit entspricht mit 56 Prozent genau dem Branchendurchschnitt. Die Gehälter bewegen sich zwischen 29.600 Euro für Fahrer und 91.200 Euro für kaufmännische Leiter.
Bei den übergreifenden Lohntrends steigen die Gehälter im öffentlichen Dienst 2025 um mindestens 3,0 Prozent, Geringverdiener erhalten bis zu 4,7 Prozent mehr. Für 2026 ist eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent vorgesehen. Die Tariflöhne stiegen 2024 um 5,5 Prozent, real blieben jedoch nur 3,2 Prozent übrig. Trotz dieser Anpassungen liegen die inflationsbereinigten Einkommen weiterhin unter dem Niveau von 2020.
Während Caritas Dortmund und Diakonie Stetten in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur vorne liegen, hinkt die Johanniter-Unfall-Hilfe hinterher. Die Tarifabschlüsse für 2025 und 2026 werden zwar die Löhne anheben, doch die Inflation mindert weiterhin die Kaufkraft. Zudem bieten Caritas Dortmund und Diakonie Stetten in bestimmten Gehaltskategorien die attraktivsten Konditionen: Caritas bei Erziehern in der Frühkindbildung, Diakonie Stetten in Pflegeberufen.
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