CDU attackiert Solinger Grünen wegen wirtschaftspolitischer Kehrtwende und persönlicher Angriffe
Hans-Gerd JunkCDU attackiert Solinger Grünen wegen wirtschaftspolitischer Kehrtwende und persönlicher Angriffe
Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat hat die Grünen für deren jüngste wirtschaftspolitische Haltung scharf kritisiert. Die Christdemokraten werfen der Partei vor, sich gemeinsam erzielte Erfolge anzurechnen, während sie gleichzeitig politische Partner angreife. Dies kommt nach einer Phase konstruktiver Zusammenarbeit im Wirtschaftsausschuss.
Die CDU betont die Bedeutung der Entwicklung der Gebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II für das Wirtschaftswachstum Solingens. Solche Projekte seien entscheidend, um die Position der Stadt zu stärken, heißt es. Gleichzeitig verweist die Union auf die jüngste gemeinsame Arbeit im Wirtschaftsausschuss, wo Anträge von CDU, Grünen, SPD und der Solinger Bürgergemeinschaft (SGZ) gemeinsam erarbeitet wurden.
Spannungen entstanden jedoch, als die Grünen eine gemeinsame Initiative zur Erschließung von Schrodtberg und Fürkeltrath II sowie zur Prüfung des Gebiets Piepersberg-West für gewerbliche Nutzungen nicht unterstützen wollten. Die CDU reagierte empört auf persönliche Angriffe der Grünen gegen den Ausschussvorsitzenden. Ein solches Verhalten untergrabe die für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt notwendige Zusammenarbeit, so die Christdemokraten.
Die CDU forderte die Grünen auf, persönliche Streitigkeiten zu beenden und sich wieder auf die sachliche Arbeit zu konzentrieren. Unverständnis äußert die Partei über die Medienstrategie der Grünen, die dem kooperativen Geist der früheren Ausschussarbeit widerspreche.
Die CDU bleibt darauf fokussiert, durch konstruktive Zusammenarbeit die wirtschaftlichen Interessen Solingens voranzubringen. Die Erschließung zentraler Standorte werde als unverzichtbar für den Fortschritt der Stadt angesehen. Die Partei hofft auf eine Rückkehr zu sachlichen und ergebnisorientierten Diskussionen im Ausschuss.






