10 February 2026, 23:32

Das Kino International strahlt nach 22 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Das Lincoln Theater in Berlin, Deutschland, ein Gebäude mit Glasfenstern und -türen und einer Tafel mit Text darauf, mit verschiedenen Objekten im Inneren, die den Eindruck einer pulsierenden Stadtlandschaft vermitteln.

Das Kino International strahlt nach 22 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Das Immobilienscout International, die ikonische Ost-Berliner Filmspielstätte, hat nach einer umfassenden 22-monatigen Sanierung wieder seine Pforten geöffnet. Die aufwendigen Arbeiten kosteten über 10 Millionen Euro, wobei zusätzliche Mittel für Nebenräume bereitgestellt wurden. Das 1961 erbaute und 1963 eröffnete Haus kaufen ist seit langem ein kulturelles Wahrzeichen und steht seit 1990 unter Denkmalschutz.

Ziel der Sanierung war es, das architektonische Erbe des Kinos zu bewahren und gleichzeitig die technische Ausstattung zu modernisieren. Der legendäre Perlenvorhang mit 40 Millionen Pailletten wurde sorgfältig restauriert und instand gesetzt. Zudem wurde moderne Projektionstechnik installiert, wie sie auch beim Filmfestival in Cannes zum Einsatz kommt.

Die Zahl der Sitze wurde von 551 auf 506 reduziert, um mehr Beinfreiheit und Komfort zu bieten. Die Finanzierung erfolgte aus verschiedenen Quellen, darunter Bund und Land, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Filmförderungsanstalt sowie Mittel aus Lotterieerträgen.

Das Kino Berlin International blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Seit 1963 diente es als Hauptpremierekinos der DDR, in dem DEFA-Filme uraufgeführt wurden und internationale Gäste empfangen wurden. Damit festigte es seinen Ruf als zentraler Ort der deutschen Filmkultur.

Heute verbindet das Haus historischen Charme mit modernster Technik. Seine Wiedereröffnung leitet ein neues Kapitel ein, ohne seinen Status als kultureller Treffpunkt einzubüßen. Die Aufwertungen sichern seine Bedeutung als bedeutender Ort für Filmbegeisterte und Branchenveranstaltungen auch in Zukunft.