10 February 2026, 04:36

Deutsche Telekom erhöht Preise für Festnetz- und Breitbandkunden ab April 2026

Ein altes deutsches Wertpapier, ausgestellt von der deutschen Regierung, mit gedrucktem Text und handgeschriebenen Zahlen.

Deutsche Telekom erhöht Preise für Festnetz- und Breitbandkunden ab April 2026

Die Deutsche Telekom hat eine monatliche Preiserhöhung von 2,00 Euro für bestimmte Festnetz- und Breitbandkunden angekündigt. Die Anpassung tritt ab dem 1. April 2026 in Kraft und betrifft vor allem Kunden, die ihre Verträge vor April 2023 abgeschlossen haben. Sowohl Anleger als auch Verbraucher beobachten nun gespannt, wie sich dieser Schritt auf die Unternehmensperformance und die Kundenbindung auswirken wird.

Von der Preiserhöhung betroffen sind Bestandskunden mit den Tarifen MagentaZuhause und Call & Surf. So steigt etwa der Standardtarif MagentaZuhause L von 44,95 Euro auf 46,95 Euro pro Monat. Kunden, die die neuen Konditionen nicht akzeptieren möchten, haben ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht ohne zusätzliche Kosten.

Parallel dazu kauft die Deutsche Telekom weiterhin eigene Aktien zurück. Allein in der ersten Februarwoche 2026 erwarb das Unternehmen 1.315.547 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 29,61 Euro. Seit Jahresbeginn wurden bereits über 7,6 Millionen Aktien vom Markt genommen – eine Strategie, die vermutlich darauf abzielt, die Gewinnprognose je Aktie langfristig zu stärken.

Die Aktie reagierte positiv auf diese Entwicklungen und legte seit Anfang 2026 um 9,67 % zu. Derzeit notiert sie bei 30,51 Euro und nähert sich dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Die Blicke der Anleger richten sich nun auf den Quartalsbericht für das vierte Quartal 2025, der am 26. Februar 2026 veröffentlicht wird. Besonders im Fokus steht die Kundenabwanderungsrate, da die Preiserhöhung einige Abonnenten zum Wechsel bewegen könnte.

Die Preisanpassung bedeutet für langjährige Kunden der Deutschen Telekom eine spürbare Veränderung, da sie künftig mehr für ihre Festnetzdienste zahlen müssen. Mit dem anstehenden Quartalsbericht Ende dieses Monats wird sich zeigen, wie viele Nutzer ihren Vertrag kündigen. Die Aktienrückkäufe und die jüngsten Kursgewinne deuten jedoch darauf hin, dass das Unternehmen weiterhin Vertrauen in seine finanzielle Strategie hat.