28 June 2026, 16:18

Deutschlandticket wird teurer – doch die Kunden bleiben treu trotz 58 Euro

Beliebtheit des Deutschland-Tickets bleibt nach Preiserhöhung hoch

Deutschlandticket wird teurer – doch die Kunden bleiben treu trotz 58 Euro

Deutschlandticket: Preis steigt auf 58 Euro – doch die Nachfrage bleibt hoch

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Zum Jahresbeginn 2025 stieg der Preis für das bundesweite Deutschlandticket auf 58 Euro. Das Abo ermöglicht unbegrenzte Fahrten in Bussen und Regionalzügen in ganz Deutschland, langstreckige Fernverkehrsangebote wie ICE oder IC sind jedoch ausgenommen. Seit dem 1. Mai 2023 erhältlich, kann das Ticket monatlich gekündigt werden.

Ursprünglich für 49 Euro pro Monat eingeführt, kostet das Deutschlandticket seit Januar 2025 nun 58 Euro – doch die Beliebtheit bleibt ungebrochen. Selbst in Nordrhein-Westfalen gab es nach der Preiserhöhung keine nennenswerte Kündigungswelle.

Eine Umfrage zeigt jedoch, dass die Nutzerinnen und Nutzer sehr preissensibel reagieren: Eine Erhöhung um zehn Euro könnte zu einem Rückgang der Abonnements um 10,3 bis 21,1 Prozent führen. Gleichzeitig hoben Verkehrsverbünde wie der VRR, der VRS und der AVV ihre Tarife im Schnitt um 5,5 %, 5,9 % bzw. 5,75 % an. Als Gründe nannten sie steigende Personalkosten und Energiekosten.

Der Westfalentarif blieb zu Jahresbeginn 2025 stabil, nachdem er im August 2024 um 6,25 % angehoben worden war. Der VRR verzeichnete im April 2025 mit 1,73 Millionen Abos sogar einen neuen Rekord. Im Rahmen seiner Tarifreform strich der Verband fünf Ticketarten und reduzierte die Tarifzonen von sieben auf drei.

Trotz der Preiserhöhung bleibt das Deutschlandticket eine der meistgenutzten Optionen für den Regionalverkehr. Zwar passen die Verkehrsverbünde ihre Tarife an die gestiegenen Kosten an, doch die Nachfrage nach dem Ticket bleibt stark. Die Rekordzahlen des VRR deuten darauf hin, dass günstige Mobilitätsangebote weiterhin gefragt sind.

Quelle