Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der NSU-Opfer und aller Rassismus-Victims
Hans-Gerd JunkDinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der NSU-Opfer und aller Rassismus-Victims
Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer rechtsextremer Gewalt
Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremer Gewalt statt. Die Feierlichkeit beginnt um 15:00 Uhr und dauert bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, teilzunehmen und ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen.
Das Mahnmal "10+1 Bäume" erinnert an die zehn Menschen, die zwischen 2000 und 2007 vom NSU-Terrornetzwerk ermordet wurden. Neun von ihnen waren kleine Unternehmer – acht türkischer und einer griechischer Herkunft – sowie eine Polizistin. Bei der Veranstaltung wird zudem aller Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland gedacht.
Ein interreligiöses Gebet wird von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften, Turhan Tuncel sowie der Stadtverwaltung Dinslaken geleitet. Auch Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule wirken an der Gedenkfeier mit. Bürgermeister Simon Panke betont die Bedeutung, diese Verbrechen nicht zu vergessen und sich gegen Hass, Ausgrenzung und Rechtsextremismus zu stellen.
Die Veranstaltung soll ein klares Signal gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Die Organisatoren rufen dazu auf, gemeinsam für Respekt und Zusammenhalt einzustehen.
Die Gedenkfeier bringt die Gemeinschaft in Erinnerung und Solidarität zusammen. Indem die Opfer gewürdigt werden, bekräftigt Dinslaken sein Engagement im Kampf gegen Rassismus und für eine gewaltfreie Gesellschaft. Das Mahnmal mahnt zugleich den anhaltenden Einsatz gegen Hass und Spaltung an.