Dormagen startet Fairbruary-Kampagne für fairen Konsum und globale Gerechtigkeit
Dormagen startet Fairbruary-Kampagne für fairen Konsum und globale Gerechtigkeit
Dormagen beteiligt sich an bundesweiter Fairbruary-Kampagne für bewussten Konsum und Fairtrade-Produkte
Die Stadt Dormagen schließt sich der landesweiten Fairbruary-Aktion an, um achtsames Einkaufen und die Unterstützung von Fairtrade-Produkten zu fördern. Ziel der Initiative ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Arbeiter:innen in den Produzentenländern zu verbessern. Im gesamten Februar sind lokale Veranstaltungen und Aktivitäten geplant, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen.
Fairtrade Deutschland ruft Verbraucher:innen bundesweit auf, im Februar gezielt zu Fairtrade-zertifizierten Waren zu greifen. Der Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Städte wie Dormagen ihr Engagement für fairen Handel erneuern – basierend auf jahrelangen lokalen Bemühungen.
Dormagen setzt sich bereits seit Langem für fairen Handel ein: Die Stadtverwaltung unterstützte die Bewegung erstmals 2017 und erhielt im vergangenen Jahr zum vierten Mal die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt. Mittlerweile tragen über 820 deutsche Kommunen diesen Titel; im Januar 2026 kam mit Herzogenrath die 935. zertifizierte Gemeinde hinzu. Diese Städte und Gemeinden verankern nachhaltige Maßnahmen – von politischen Beschlüssen bis hin zur Verfügbarkeit fair gehandelter Produkte in Läden, Cafés und öffentlichen Einrichtungen.
Ein Höhepunkt der Kampagne ist eine Kaffeeverkostung am 27. Februar 2023 von 9:30 bis 13:00 Uhr im Dormagener Agenda-21-Weltladen. Dort werden verschiedene Kaffeesorten präsentiert, zudem gibt es ein Quiz. Besucher:innen können außerdem an einer Verlosung teilnehmen und einen 25-Euro-Gutschein für den Weltladen gewinnen. Der Laden selbst engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten für fairen Handel und bietet ein breites Sortiment ethisch hergestellter Waren an.
Auch Schulen sind aktiv eingebunden: Das Norbert-Gymnasium Knechtsteden informiert mit Ständen in den Pausen über Fairtrade und verkauft entsprechende Produkte. Ein Fair-o-mat-Automat versorgt Schüler:innen nun mit fair gehandelten Snacks und Süßigkeiten von Marken wie El Puente, GEPA und Tony's Chocolonely – und erweitert so das Angebot an ethischen Produkten in der Schulgemeinschaft.
Über die lokalen Aktivitäten hinaus arbeiten zertifizierte Fairtrade-Städte daran, fairen Handel im Alltag zu verankern. Sie bilden Steuerungsgruppen, die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft verbinden. Schulen und Kirchen führen Bildungsprogramme durch, während Stadtverwaltungen fair gehandelten Kaffee und Schokolade anbieten. Kampagnen wie Fairbruary tragen diese Praktiken in die Umgebung und fördern die Verbreitung von Fairtrade-Grundsätzen.
Die Fairbruary-Aktion in Dormagen umfasst öffentliche Verkostungen, Schulprojekte und kontinuierliche städtische Initiativen. Diese Maßnahmen stärken die Nachfrage nach Fairtrade-Produkten und kommen damit Bauern und Arbeiter:innen weltweit zugute. Mit über 820 zertifizierten Städten in Deutschland wächst die Bewegung durch lokales Engagement und nachhaltige Teilhabe weiter.
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