Dorper Arche schließt 2027: Kirche bündelt ihre Aktivitäten an zentralem Ort

Martina Siering
Martina Siering
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Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes zu sehen.Martina Siering

Dorper Arche schließt 2027: Kirche bündelt ihre Aktivitäten an zentralem Ort

Die evangelische Kirchengemeinde Dorp bereitet die Schließung ihres Gemeinschaftszentrums Arche in der Eichenstraße bis Februar 2027 vor. Die Entscheidung ist Teil eines langfristigen Plans, die kirchlichen Aktivitäten in der Nähe der Dorp-Kirche zu bündeln und so die Anzahl der genutzten Gebäude zu verringern. Die Verantwortlichen bezeichnen den Schritt als notwendig, räumen jedoch ein, dass er für die Gemeinde emotional belastend ist.

Die Schließung der Arche geht auf einen Beschluss des Gemeindekirchenrats aus dem Jahr 2011 zurück, der einen schrittweisen Ausstieg aus dem Betrieb des Zentrums zwischen 2020 und 2030 vorsah. Obwohl der Gemeinschaftsraum seit seiner Einweihung 1983 ein zentraler Ort des Gemeindelebens war, machen schrumpfende Mitgliedszahlen und Personalmangel die Konsolidierung unvermeidbar. Die benachbarte Arche-Kita bleibt von den Veränderungen unberührt.

Künftig werden Gottesdienste und Veranstaltungen in die Dorp-Kirche verlegt, die über mehrere Räumlichkeiten für Zusammenkünfte verfügt. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollen ausgewählte Angebote auch im nahegelegenen Goudahof-Zentrum stattfinden. Der Gemeindekirchenrat hat bereits die Entwidmung der Arche beantragt; der Prozess soll am 1. Februar 2027 abgeschlossen sein.

Pastor Joachim Römelt unterstützt die Entscheidung und bezeichnet sie trotz der Schwere des Abschieds von der Arche als richtigen Schritt. Pfarrerin Raphaela Demski-Galla erkennt die Herausforderung für die Gemeinde an, betont jedoch, dass man sich seit Langem auf diesen Übergang vorbereite. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem übergeordneten Plan der Evangelischen Kirche im Rheinland, ihren Gebäudebestand bis Mitte der 2030er-Jahre von etwa 1.700 auf 850 Immobilien zu halbieren.

Die Schließung der Arche markiert einen tiefgreifenden Wandel für die protestantische Gemeinde in Dorp. Sämtliche künftigen Aktivitäten werden sich nun auf die Dorp-Kirche konzentrieren, während einige Veranstaltungen auch im Goudahof stattfinden. Die Entscheidung spiegelt die allgemeinen Bestrebungen wider, Ressourcen zu bündeln, während sich die Kirche an kleinere Gemeinden anpasst.

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