07 April 2026, 22:23

Duisburg gedenkt der Novemberpogrome mit Schweigemarsch und Schülerbeteiligung

Denkmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum davor, einem Topfgewächs, verstreuten trockenen Blättern und Gebäuden, Fahrzeugen und Bäumen im Hintergrund.

Duisburg gedenkt der Novemberpogrome mit Schweigemarsch und Schülerbeteiligung

Duisburg gedenkt am Montag, 10. November, mit einer Gedenkfeier an den 85. Jahrestag der Novemberpogrome

Die von der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft organisierte Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Rathaus. Schülerinnen und Schüler mehrerer Duisburger Schulen wirken sowohl an der Feier als auch an einem anschließenden Schweigemarsch durch die Innenstadt mit.

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Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung steht eine Rede von Oberbürgermeister Sören Link zum Thema "Füreinander einstehen". Für den musikalischen Rahmen sorgen Schülerinnen und Schüler des St.-Hildegardis-Gymnasiums. Im Anschluss an die Feier führt der Oberbürgermeister die Teilnehmenden in einem Schweigemarsch zur hinteren Stadtmauer am Kuhlenwall.

Auf dem Weg passieren die Teilnehmenden zahlreiche Stolpersteine – die in den Gehweg eingelassenen Messingplatten, die an die Opfer des NS-Regimes erinnern. An der Mauer wird zum Abschluss ein Kranz niedergelegt. Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule, des Krupp-Gymnasiums und weiterer Duisburger Schulen haben das Begleitprogramm mitgestaltet.

Die Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg bleibt aufgrund laufender Ausgrabungsarbeiten jedoch geschlossen.

Die Veranstaltung verbindet Schulen, zivilgesellschaftliche Gruppen und lokale Verantwortungsträger, um der Ereignisse vom 9. November 1938 zu gedenken. Der Schweigemarsch und die Gedenkfeier sollen die Opfer ehren und zugleich die Bedeutung von Solidarität unterstreichen. Die Organisatoren rufen die Bevölkerung auf, teilzunehmen, um gemeinsam Respekt zu erweisen und des Gedenkens willen beizustehen.

Quelle