03 April 2026, 10:24

Duisburgs BIWAQ-Programm bringt 200 Menschen in Jobs und Ausbildungen

Detailiertes altes Kartenbild der Texas Land and Immigration Company auf schwarzem Hintergrund, das Land- und Einwanderungsgesellschaften in Texas mit zusätzlichen Textinformationen zeigt.

Duisburgs BIWAQ-Programm bringt 200 Menschen in Jobs und Ausbildungen

Duisburgs BIWAQ-Programm hat Hunderten Arbeitslosen – vor allem Menschen mit Migrationshintergrund – zu Arbeit oder Ausbildung verholfen

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Seit Januar 2023 hat die Initiative in benachteiligten Stadtteilen 827 Personen unterstützt. Davon fanden 171 einen Job, 32 begannen eine berufliche Ausbildung. Duisburg gehört zu 47 Städten in Deutschland, die an der aktuellen Förderrunde teilnehmen, die noch bis April 2026 läuft.

Das BIWAQ-Programm Duisburg konzentriert sich auf Langzeitarbeitslose und Migrantinnen und Migranten, die Schwierigkeiten haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Teilnehmenden erhalten kostenlose Einzelberatung zu Stellensuche, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgesprächen und digitalen Kompetenzen. Viele werden zudem in betriebliche Probearbeiten oder lokale Projekte vermittelt – etwa in Bauvorhaben im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Stadtteil Hochfeld.

Von den 827 Geförderten waren 670 zuvor arbeitslos, 735 hatten einen Migrationshintergrund. Zu den Erfolgsgeschichten zählen eine alleinerziehende Syrerin mit drei Kindern, ein Afghane und ein marokkanischer Arbeiter – alle drei sind dank des Programms nun beschäftigt. Weitere 222 Personen konnten durch maßgeschneiderte Qualifizierungen oder Weiterbildungen ihre Berufschancen verbessern.

Die Initiative arbeitet eng mit dem Jobcenter Duisburg, lokalen Unternehmen und Quartiersteams in Marxloh und Hochfeld zusammen. Die Koordination übernimmt die städtische Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Europäische Förderung und Zuschüsse. Im Vergleich zu anderen Städten der aktuellen BIWAQ-Runde liegt Duisburgs Vermittlungsquote bei 62 Prozent – leicht unter Spitzenreiterstädten wie Dortmund, Essen und Leipzig, wo die Quoten über 70 Prozent liegen.

Bundesweit nehmen mittlerweile 45 Städte am Programm teil, wobei Nordrhein-Westfalen sowie Großstädte wie Hamburg und Leipzig besonders gute Ergebnisse vorweisen. Bis April 2026 wird die aktuelle Förderrunde tausenden Menschen in Deutschland geholfen haben – allein in Duisburg fanden 171 Personen eine Anstellung, 32 begannen eine Ausbildung. Durch die Kombination aus individueller Unterstützung und lokalen Partnerschaften gelingt es dem Programm weiterhin, die Beschäftigungschancen für benachteiligte Gruppen zu erhöhen. Laut Angaben der Verantwortlichen wird die Zusammenarbeit mit Jobcentern und Unternehmen weiter ausgebaut, um zusätzliche Perspektiven zu schaffen.

Quelle