Duisburgs Gasverbrauch 2025: Warum Frosttage kaum Wirkung zeigten
Gasverbrauch in Duisburg blieb 2025 nahezu unverändert
Im Jahr 2025 blieb der Gasverbrauch in Duisburg mit insgesamt 1,89 Milliarden Kilowattstunden (kWh), die an die Verbraucher geliefert wurden, fast auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Obwohl die Stadt deutlich kälteres Wetter als 2024 erlebte, blieb die Gesamtnachfrage stabil. Allerdings zeigten sich unterschiedliche Trends zwischen Privathaushalten und Unternehmen.
Duisburg verzeichnete 2025 insgesamt 45 Frosttage – im Vergleich zu nur 18 im Vorjahr. Trotz der strengeren Kälte blieb der Gesamtgasverbrauch mit 1,89 Terrawattstunden (TWh) konstant und entsprach damit dem Wert von 2024. Der Großteil des Gases wird in der Heizsaison von Oktober bis April verbraucht, wobei die Temperaturen eine entscheidende Rolle für die Nachfrage spielen.
Privathaushalte erhöhten ihren Verbrauch um 5,8 Millionen kWh, während sich seit 2021 ein allgemeiner Rückgang abzeichnet: Damals lag der Verbrauch der Haushalte noch rund 468 Millionen kWh höher als heute. Gleichzeitig reduzierten gewerbliche und industrielle Nutzer ihren Gasverbrauch im Vergleich zu 2024 um 13,4 Millionen kWh.
Das Unternehmen Netze Duisburg betreibt ein etwa 1.760 Kilometer langes Netz und versorgt rund 70.300 Zählpunkte in der Stadt mit Gas. Daten, die den Duisburger Verbrauch mit anderen deutschen Großstädten für das Jahr 2025 vergleichen, liegen derzeit nicht vor.
Die Zahlen zeigen ein gespaltenes Verbrauchsmuster: Während Privathaushalte mehr Gas nutzten, sank der Bedarf bei Unternehmen und Industrie. Trotz des kälteren Winters blieb die Gesamtnachfrage stabil. Das Duisburger Gasnetz versorgt weiterhin eine große Zahl an Kunden, doch umfassendere Vergleiche mit anderen Regionen stehen noch aus.






