Düren gedenkt der Bombenopfer von 1944 mit bewegender Zeremonie am Rathaus

Hans-Gerd Junk
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Ein Denkmal mit Blumen darauf, umgeben von einer Wand mit Text und Zahlen, vor dem Hintergrund von Bäumen und einem bewölkten Himmel, als Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs.Hans-Gerd Junk

Düren gedenkt der Bombenopfer von 1944 mit bewegender Zeremonie am Rathaus

Am 16. November 2025 versammelten sich die Bürgerinnen und Bürger von Düren, um der Opfer des alliierten Bombenangriffs von 1944 zu gedenken. Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche und endete mit einer feierlichen Zeremonie vor dem Rathaus. Anwohner und Besucher ehrten die Toten mit Gesten des Friedens und der Besinnung.

Die Gedenkveranstaltungen starteten mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche. Später begaben sich die Teilnehmenden zum Dürener Rathaus, wo die Feier um 15:23 Uhr ihren Abschluss fand. Ein Blechbläserensemble des örtlichen Stiftischen Gymnasiums begleitete die Veranstaltung musikalisch.

Bürgermeister Frank Peter Ullrich richtete sich in einer Rede an die Versammelten und rief zu einem Bekenntnis zum Frieden auf. Er forderte alle auf, Hass, Ausgrenzung und Gewalt in jeder Form abzulehnen. Als Teil der Ehrung legten die Anwesenden Kerzen auf eine große, auf den Boden gemalte Taube – ein Symbol der Hoffnung und des Gedenkens.

Auch junge Menschen beteiligten sich aktiv, indem sie sich mit Dürens Kriegsgeschichte auseinandersetzten. Im Rahmen eines besonderen Projekts hörten sie Zeitzeugnisse von Überlebenden des Angriffs und verbanden so Vergangenheit und Gegenwart.

Die Veranstaltung markierte den 81. Jahrestag des Bombenangriffs von 1944, wobei die genaue Zahl der Opfer in den verfügbaren Unterlagen nicht dokumentiert ist. Die Feierlichkeiten unterstrichen den gemeinsamen Willen der Gemeinschaft, die Erinnerung wachzuhalten und sich für den Frieden einzusetzen. Die Dürener verließen den Ort mit einer gemeinsamen Botschaft: Einheit statt Spaltung.

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