17 January 2026, 23:48

Düsseldorfer Polizei stoppt überladene Lkw mit drastischen Gewichtsverstößen

Eine schwarz-weiße Karte von Köln, Deutschland, mit einer roten Linie darauf und einem Blatt Papier mit Text auf der linken Seite.

Düsseldorfer Polizei stoppt überladene Lkw mit drastischen Gewichtsverstößen

Die Polizei in Düsseldorf hat bei einer Reihe von Verkehrskontrollen schwerwiegende Verstöße bei Lastkraftwagen aufgedeckt. Innerhalb weniger Stunden wurden mehrere Lkw angehalten, darunter Fahrzeuge mit Überladung und unsachgemäß gesicherter Fracht. Die Aktion führte zu Bußgeldern, Verwarnungen und sofortigen Weiterfahrverboten für einige Fahrer.

Einer der ersten kontrollierten Lastwagen war ein in Polen zugelassenes Fahrzeug mit einem Gewicht von 4,4 Tonnen – fast 25 Prozent über dem gesetzlich erlaubten Limit von 3,5 Tonnen. Der Fahrer konnte keine Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten vorlegen, woraufhin ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Die Behörden verlangten eine Sicherheitsleistung von 348 Euro und stellten zusätzlich Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus.

Ein weiterer polnischer Lkw wurde mit mangelhaft gesicherter Ladung gestoppt, was eine deutliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellte. Bei zwei weiteren Fahrzeugen stellten die Kontrolleure eine Überschreitung des zulässigen Gewichts um mehr als 25 Prozent fest – auch sie erhielten ein Weiterfahrverbot. Insgesamt wurden vier Lastwagen angehalten und an der Fortsetzung ihrer Fahrt gehindert. Die Kontrollen ergaben vier Verwarnungsgelder, zwei Anzeigen wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten sowie eine Sicherheitsleistung. Trotz der Feststellungen bleiben die Halter der überladenen Lkw in den offiziellen Berichten unbekannt.

Die Düsseldorfer Kontrollen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit der Einhaltung von Vorschriften im Schwerlastverkehr. Fahrer und Unternehmen müssen nun mit Strafen rechnen, während die überladenen Lkw bis zur Behebung der Mängel stillgelegt wurden. Ob weitere Ermittlungen gegen die verantwortlichen Speditionen eingeleitet werden, haben die Behörden bisher nicht mitgeteilt.