Emmendinger Stadtmuseum zeigt bewegende Schicksale nach 1945 in grafischem Roman
Egbert PeukertEmmendinger Stadtmuseum zeigt bewegende Schicksale nach 1945 in grafischem Roman
Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum ab Sonntag zu sehen
Am Sonntag öffnet im Emmendinger Stadtmuseum eine neue Ausstellung ihre Türen. Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ beleuchtet sie die Schicksale deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Osteuropa vertrieben wurden. Die Schau ist bis zum 8. November 2023 zu sehen.
Die Ausstellung ist als grafischer Roman konzipiert und verbindet historische Ereignisse mit persönlichen Erzählungen von Spätaussiedlern – darunter die eines jungen Russlanddeutschen, der im Emmendinger Stadtteil Bürkle-Bleiche lebte. Das Projekt setzt sich mit Vertreibung, Identität und den Bindungen auseinander, die Gemeinschaften zusammenhalten.
Es handelt sich um die erste große Ausstellung unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević, die sie gemeinsam mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entwickelt hat. Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr im Museum statt.
Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung sind zusätzliche Besichtigungstermine möglich.
Die Schau lädt die Besucher ein, über die Grundlagen des Zusammenlebens nachzudenken. Durch die Verbindung von Kunst, Geschichte und persönlichen Geschichten soll ein Dialog angeregt werden. Fast fünf Monate lang wird das Museum die Ausstellung zeigen.






