26 April 2026, 12:29

"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und Kritik an modernen Roguelikes

Ein Star-Wars: The-Old-Republic-Brettspiel-Szenario mit Miniaturen, die für eine Schlacht arrangiert sind, gespielt in einem Raum mit Stühlen und anderen Gegenständen im Hintergrund.

"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und Kritik an modernen Roguelikes

Dodge Roll, das Studio hinter Enter the Gungeon, arbeitet an einem Nachfolger des erfolgreichen Action-Roguelikes. Der ursprüngliche Titel, der das moderne Genre maßgeblich prägte, feierte kürzlich sein zehntes Jubiläum. Unterdessen äußerte Designer Dave Crooks Kritik am aktuellen Zustand von Roguelike-Spielen.

Enter the Gungeon erschien 2016 und entwickelte sich schnell zu einem prägenden Werk des Action-Roguelike-Genres. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren bewies das Spiel seinen anhaltenden Erfolg. Der Nachfolger, der derzeit in Entwicklung ist, wird die charakteristische Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und Roguelike-Struktur beibehalten, setzt jedoch auf einen 3D-Artstyle.

Dave Crooks, einer der Designer des Spiels, kritisiert aktuelle Trends im Genre. Seinem Dafürhalten nach verlassen sich viele neue Roguelikes zu stark auf fortschrittsbasierte Spielmechaniken statt auf tiefgründige, fesselnde Systeme. Titel wie Vampire Survivors oder Balatro hätten seiner Meinung nach glücksspielähnliche Elemente eingeführt, die sich inzwischen weit verbreitet haben.

Crooks nannte Minos als Beispiel für ein Spiel, das das Wesen von Roguelikes verfälsche. Seine Aussagen spiegeln eine größere Sorge wider: dass das Genre seinen Fokus auf Können und Wiederspielwert zugunsten süchtig machender Fortschrittssysteme verliere.

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Enter the Gungeon 2 soll zu den ursprünglichen Stärken der Reihe zurückkehren, dabei aber den visuellen Stil modernisieren. Crooks' Kritik unterstreicht eine wachsende Debatte über die Zukunft des Roguelike-Designs. Der Erfolg des Nachfolgers könnte mitentscheiden, ob sich das Genre wieder stärker an seinen Wurzeln orientiert.

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