Erding diskutiert skurrile und kreative Namen für öffentliche Gebäude
Martina SieringErding diskutiert skurrile und kreative Namen für öffentliche Gebäude
In Erding wird derzeit über neue Namen für mehrere öffentliche Gebäude diskutiert. Die Vorschläge reichen von verspielt bis praktisch – etwa 'Krähen-Mery' für den Stadtpark oder 'Haus des Geldes' für das Finanzamt. Nun beraten Politiker und Bürger, welche Ideen sich durchsetzen könnten.
Eine der meistdiskutierten Änderungen betrifft den Stadtpark, der künftig 'Krähen-Mery' heißen könnte. In der Nähe könnte das Amtsgericht den Namen 'Turm der Zweifel' erhalten. Für die Lodererhalle, eine Kulturstätte, wird der Name 'Sempt-Pharmonie' ins Spiel gebracht.
Das Messegelände könnte den Namen 'Aggropolis' tragen – allerdings nur, falls eine bestimmte lokale Persönlichkeit, Herr Aiwanger, dort erneut in Erscheinung tritt. Das Landratsamt hat gleich zwei mögliche neue Namen: 'Bayers-Dom' oder 'Taj Mahartin'. Das Finanzamt, das ohnehin mit Geld in Verbindung gebracht wird, könnte schlicht zum 'Haus des Geldes' werden.
Die Stadthalle Erdings soll bereits in 'Eventforum Erding' umbenannt werden. Die Stadtbibliothek könnte folgen und möglicherweise zum 'Leseparadies' werden. Ein rotes Gebäude im Stadtzentrum, das künftig als Café und Touristeninformation dienen soll, könnte 'Piazza Pianka' oder 'Sparkaffee' heißen.
Nicht umbenannt werden soll dagegen das Rathaus in Wörth – hier gibt es bisher keine Alternativvorschläge.
Der Umbenennungsprozess befindet sich noch in der Diskussion, endgültige Entscheidungen stehen noch aus. Falls die Änderungen genehmigt werden, erhalten Erdings öffentliche Räume frische Identitäten. Bürger und Besucher müssen abwarten, welche Vorschläge schließlich offiziell werden.