05 February 2026, 22:39

Eskalation am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an

Eine Frau in einem lilafarbenen Kleid spricht mit einem Polizisten in einem schwarzen Kleid und Hut, mit mehreren Personen, Fahrzeugen, Bäumen, Gebäuden und einem weißen Himmel im Hintergrund.

Eskalation am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an

Störungen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof am 4. Februar

Am 4. Februar kam es am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu einem massiven Störfall. Eine kamerunische Frau sorgte durch wiederholte Rufe und aggressive Zwischenfälle für Aufsehen, bevor sie Bundespolizisten konfrontierte. Die Auseinandersetzung eskalierte schließlich in einen körperlichen Angriff, der nun Gegenstand laufender Ermittlungen ist.

Die in Gelsenkirchen lebende Frau begann im Bahnhof lautstark und aggressiv zu schreien. Als Bundespolizisten sie aufforderten, damit aufzuhören, reagierte sie mit Beleidigungen und weigerte sich, den Anweisungen Folge zu leisten. Die Beamten versuchten, die Situation zu deeskalieren, doch die Frau bestand darauf, sie habe das Recht, überall zu schreien, wo sie wolle.

Im Verlauf des Streits wurde die Frau handgreiflich. Als die Polizisten sie festhalten wollten, schlug sie einem von ihnen mit solcher Wucht in den Bauch, dass dieser seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – die Frau stand demnach nicht unter Alkoholeinfluss.

Nach dem Vorfall erteilte die Polizei der Frau ein vorübergehendes Betretungsverbot für das Bahnhofsgelände. Sie wurde kurz darauf wieder auf freien Fuß gesetzt, doch die Bundespolizei leitete inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen ihres Verhaltens ein.

Die Frau muss den Bahnhof vorerst meiden. Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst aufgrund des Angriffs nicht zu Ende führen. Die Bundespolizei prüft den Fall weiter, hat bisher jedoch keine offizielle Stellungnahme abgegeben.