Essen baut zwei Plätze klimafreundlich um – weniger Asphalt, mehr Grün für Überruhr und Margarethenhöhe
Klaus-Michael JopichEssen baut zwei Plätze klimafreundlich um – weniger Asphalt, mehr Grün für Überruhr und Margarethenhöhe
Zwei öffentliche Plätze in Essen sollen in Kürze umfassend umgestaltet werden, um den Herausforderungen des Klimawandels besser zu begegnen. Die Stadt hat die Pläne für den Marktplatz Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz in der Margarethenhöhe genehmigt – mit Fokus auf mehr Grünflächen und ein verbessertes Regenwassermanagement. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 beginnen, nachdem im Februar die Finanzierung gesichert wurde.
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hatte die Planungsbeschlüsse bereits im Januar gefasst. Beide Projekte zielen darauf ab, Hitzeinseln zu reduzieren, Starkregen besser zu bewältigen und attraktivere Aufenthaltsräume für die Bevölkerung zu schaffen.
Am Marktplatz Überruhr-Hinsel wird Asphalt entfernt, wodurch die Zahl der Parkplätze von 70 auf 45 sinkt. Stattdessen entstehen rund 1.000 Quadratmeter neue Grünflächen, darunter breitere Grasstreifen und zusätzliche Bäume. Ein Regenrückhaltebecken am unteren Ende des Platzes soll bei heftigen Schauern das Wasser aufnehmen. Die Planungskosten belaufen sich hier auf 47.000 Euro, die Baukosten werden auf eine Million Euro geschätzt.
Auch der Giebelplatz in der Margarethenhöhe erhält weniger Asphalt und mehr Grün: Drei neue Bäume markieren künftig den Eingang, bestehende Baumwurzeln bekommen mehr Platz, und eine Hecke wird den Platz einfassen. Die Parkplätze verringern sich von 29 auf 18, wobei Rasengittersteine die Hitzeentwicklung mindern sollen. Für dieses Vorhaben sind 38.000 Euro für die Planung und 910.000 Euro für die Umsetzung eingeplant.
Beide Umgestaltungen setzen auf Klimaresilienz und sollen die Plätze gleichzeitig lebenswerter für Anwohner machen.
Mit den Investitionen unterstreicht die Stadt ihr Engagement für klimagerechte Stadtentwicklung. Nach Fertigstellung werden die Plätze mehr Bäume, bessere Entwässerung und kühlere Oberflächen aufweisen. Der Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen, nachdem die Finanzierung im Februar bewilligt wurde.






