24 April 2026, 10:27

Essen beschließt visionären Sportentwicklungsplan für mehr Bewegung im Alltag

Buch mit dem Titel "Olympische Spiele-Rezension Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" mit einer Stadtansicht mit Gebäuden, Lichtern und Wasser, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Essen beschließt visionären Sportentwicklungsplan für mehr Bewegung im Alltag

Essen hat einen bedeutenden Schritt in der Gestaltung der sportlichen Zukunft der Stadt unternommen. Der Stadtrat verabschiedete am 25. März 2026 den Abschlussbericht des Integrierten Sportentwicklungsplans (ISEP). Das Ziel des Plans ist es, Sport und körperliche Aktivität für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglicher zu machen und gleichzeitig enger mit Stadtentwicklung, Schulen und öffentlichen Räumen zu verknüpfen.

Der ISEP wurde im September 2021 auf den Weg gebracht, als der Essener Stadtrat ein externes sportwissenschaftliches Institut mit der Leitung des Projekts beauftragte. In den folgenden Jahren entstand der Plan in einem umfassenden Beteiligungsprozess, bei dem Input aus städtischen Fachbereichen, Sportvereinen, lokalen Initiativen und weiteren Akteurinnen und Akteuren in verschiedenen partizipativen Formaten eingebracht wurde.

Der Plan basiert auf vier zentralen Säulen: einer detaillierten Bestandsanalyse, der Bewertung bestehender Strukturen, der Entwicklung maßgeschneiderter Empfehlungen sowie der Optimierung von Sporteinrichtungen und -angeboten. Ein zentrales Anliegen ist die Verankerung von Sport im Alltag – insbesondere durch eine bessere Nutzung öffentlicher Räume für Bewegung und niedrigschwellige Teilhabeangebote.

Anders als klassische Sportkonzepte verbindet Essens Ansatz körperliche Aktivität mit übergreifender Stadtplanung. Das Ziel ist ein Netzwerk, in dem Sporteinrichtungen, Schulen und Freiflächen zusammenwirken, um Bewegung für alle Altersgruppen zu fördern.

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Der ISEP-Abschlussbericht dient nun als strategischer Rahmen für die künftige Sportpolitik Essens. Zwar gibt er klare Richtlinien vor, konkrete Beschlüsse oder Sofortmaßnahmen sind darin jedoch noch nicht festgelegt. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie die Stadt die Empfehlungen umsetzt, um die Teilhabe zu stärken und die Infrastruktur zu verbessern.

Quelle