20 April 2026, 00:54

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Autos, Informationsschildern, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, die einzigartig gestalteten Gebäude der Universität Rotterdam.

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Essen hat ein Siegerentwurf für seinen neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Eine Jury entschied sich Mitte Februar 2026 für den Plan – ein wichtiger Meilenstein in der städtischen Entwicklung. Das Projekt soll öffentliche Dienstleistungen an einem modernen, zentralen Standort zusammenführen.

Der Wettbewerb zog hochwertige Entwürfe an, die finale Entscheidung wurde im Februar bekannt gegeben. Das prämierte Konzept stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Es verbindet eine städtebauliche Strategie mit einer frischen architektonischen Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads.

Ab dem 23. Februar 2026 präsentierte eine Ausstellung im Essener Rathaus die drei besten Entwürfe. Besucher konnten sich die Vorschläge – darunter auch den Siegerplan – anschauen. Dr. Ecevit Agu, Essens Dezernent für Stadtplanung und Bau, lobte sowohl die Entwürfe als auch den partizipativen Workshop-Prozess, der sie prägte.

Der Campus entsteht in mehreren Bauabschnitten; die erste Phase soll bis 2030 fertiggestellt werden. Zu den ersten Nutzern zählen das Polizeirevier I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stelle der Stadt. Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der Immobilien Management Essen GmbH (IME), betonte die gelungene städtebauliche Einbindung und die flexible Struktur des Entwurfs.

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Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte das Ergebnis und bezeichnete das Design als zukunftsweisend. Ziel des Projekts ist es, die Effizienz zu steigern, indem Teams aus dem öffentlichen Sicherheitsbereich und der Verwaltung unter einem Dach zusammengefasst werden.

Die erste Phase des Campus soll 2030 eröffnet werden und zentrale städtische Dienstleistungen beherbergen. Das Vorhaben unterstreicht Essens Bestreben nach einer modernen, zentralisierten Verwaltung. Verantwortliche heben besonders die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Sicherheits- und Ordnungsbehörden hervor.

Quelle