Europäische Großrazzia gegen Ablenkung am Steuer startet im Kreis Soest
Klaus-Michael JopichEuropäische Großrazzia gegen Ablenkung am Steuer startet im Kreis Soest
Europaweite Razzia gegen Ablenkung am Steuer kommt bald im Kreis Soest
Vom 6. bis 12. Oktober 2025 wird die örtliche Polizei im Kreis Soest gemeinsam mit anderen Behörden gegen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr vorgehen. Die unter dem Motto „Augen auf die Straße“ stehende Aktion zielt darauf ab, Unfälle zu verringern, die durch Unaufmerksamkeit verursacht werden.
Die Initiative ist Teil einer größeren Kampagne der ROADPOL, einer in London ansässigen Organisation, die sich auf Verkehrssicherheit in der gesamten EU spezialisiert hat. Ihr Ziel ist es, Verkehrsverstöße einzudämmen, die auf Ablenkung – etwa durch die Nutzung von Mobiltelefonen – zurückzuführen sind.
Eine kürzliche Kontrolle in Lippstadt zeigte das Ausmaß des Problems: Bei einer einzigen Aktion dokumentierten Beamte 37 Verstöße, darunter Telefonieren am Steuer, Rasen, ungesicherte Ladung und das Überfahren roter Ampeln. Solche Vergehen gefährden alle Verkehrsteilnehmer erheblichem Maße.
Ähnliche Kontrolltage werden nun in ganz Europa umgesetzt, wobei die Soester Polizei eine aktive Rolle übernimmt. Die einwöchige Aktion konzentriert sich auf die strengere Durchsetzung von Verkehrsregeln, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Im Kreis Soest wird es vermehrt Streifen und Kontrollen geben. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahmen zu weniger Unfällen durch abgelenktes Fahren führen. Die Ergebnisse der Aktion werden an ROADPOL übermittelt, um sie europaweit auszuwerten.






