17 April 2026, 10:21

Fachdiskussion in Essen: Wie kinderstark Präventionsstrategien für Jugendliche verbessert

Plakat der New York Society for the Prevention of Cruelty to Children an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten.

Fachdiskussion in Essen: Wie kinderstark Präventionsstrategien für Jugendliche verbessert

Ende Oktober 2025 veranstaltete die Steuerungsgruppe des Programms kinderstark eine Fachdiskussion im UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Die Veranstaltung brachte Verwaltungsvertreter:innen und Forscher:innen zusammen, um wirkungsorientierte Präventionsstrategien für Kinder und Jugendliche zu erörtern. Organisiert vom nordrhein-westfälischen Programm kinderstark – NRW schafft Chancen, lag der Fokus auf der Verbesserung der Chancengleichheit und einer gesunden Entwicklung in der gesamten Region.

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Im Mittelpunkt stand die kommunale Präventionsarbeit, die auf der Essener Integrierten Kommunalpräventiven Strategie aufbaut. Stefan Schmidt von schmidt evaluation eröffnete die Diskussion mit einem Impulsvortrag über wirkungsorientierte Steuerung in Präventionsprogrammen. Sein Beitrag gab den Ton für die Debatten darüber an, wie die Effektivität lokaler Initiativen gemessen und gesteigert werden kann.

Gerda Holz präsentierte anschließend Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und den Herausforderungen kommunaler Präventionsarbeit. Ihre Erkenntnisse unterstrichen den Bedarf an gezielter Unterstützung in benachteiligten Stadtteilen. Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte, dass eine konsequente Wirkungsorientierung die Planung und konzeptionelle Arbeit leiten müsse, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.

Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, ergänzte dies mit der Feststellung, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit grundlegend für eine funktionierende Gesellschaft seien. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen stellt kinderstark im Jahr 2025 rund 14,3 Millionen Euro zur Verfügung, um Projekte zur Verringerung sozialer Ungleichheit zu fördern.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig evidenzbasierte Ansätze in der Präventionsarbeit sind. Mit kontinuierlicher Förderung und enger Zusammenarbeit will kinderstark die Unterstützungssysteme für Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen weiter stärken. Die Details der Diskussion veröffentlichte das Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen am 14. November 2025.

Quelle