FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach schwacher Serie – Wagner übernimmt
Hans-Gerd JunkFC Köln feuert Trainer Kwasniok nach schwacher Serie – Wagner übernimmt
1. FC Köln trennt sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok nach enttäuschender Serie
Der Verein reagiert damit nur wenige Stunden nach einem 3:3 im Rheinlandderby gegen Borussia Mönchengladbach. René Wagner übernimmt vorerst als Interimstrainer, während der Klub nach einer langfristigen Lösung sucht.
Die Umbrüche im Trainerstab setzen sich fort: Armin Reutershahn stößt als Wagner-Assistent dazu und bringt umfangreiche Erfahrung aus Top-Bundesliga-Klubs mit.
Kwasnioks Abgang folgt auf eine Reihe schwacher Leistungen, die den FC Köln in der Tabelle ins Straucheln brachten. Zwar wurden seine taktische Kompetenz und Professionalität nie infrage gestellt, doch die mangelnde Punkteausbeute zwang den Verein zum Handeln. Den Ausschlag gab schließlich das torreiche, aber unzufriedenstellende Remis gegen Mönchengladbach, das einmal mehr defensive Schwächen und Inkonsistenz offenlegte.
Wagner als Übergangscoach – Reutershahn verstärkt das Team René Wagner, bisher Teil des Trainerteams, rückt als Interimscheftrainer nach. Seine erste Aufgabe wird es sein, eine Mannschaft zu stabilisieren, die in den vergangenen Wochen deutlich an Schwung verloren hat.
Zur Verstärkung des Stabes holte Köln Armin Reutershahn als Assistenten für Wagner. Der 58-Jährige blickt auf Stationen bei Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim zurück. Zuletzt arbeitete er in der Saison 2023/24 unter Edin Terzic in Dortmund, wo er unter anderem Trainingseinheiten, Spielvorbereitungen und den täglichen Teamablauf mitgestaltete. Seine Rolle umfasste auch die taktische Planung – etwa während interner Veranstaltungen wie der Weihnachtsfeier 2023. Mit ihm gewinnt der FC Köln einen Trainer, der mit Hochdrucksituationen und den Anforderungen der Bundesliga bestens vertraut ist.
Neuanfang mit Druck: Wagner und Reutershahn sollen die Wende einleiten Nun liegt es an dem Duo, in den kommenden Wochen die Trendwende einzuleiten. Kwasnioks kurze, aber schwierige Amtszeit endet damit, während das neue Trainerteam schnell die defensiven und taktischen Probleme lösen muss. Die Fans hoffen, dass die Veränderungen die dringend nötige Leistungssteigerung bringen – bevor die Saison weiter fortschreitet.






