Feuerwehr marschiert 25 Kilometer in voller Montur für verbrannte Kinder
Klaus-Michael JopichFeuerwehr marschiert 25 Kilometer in voller Montur für verbrannte Kinder
Feuerwehrleute aus dem Kreis Wesel und dem Ruhrgebiet haben einen anspruchsvollen 25-Kilometer-Wohltätigkeitsmarsch für Kinder auf sich genommen. Bei der Aktion "Blaulicht-Schritte" starteten die Teilnehmer um 7:30 Uhr in voller Schutzkleidung, um Spenden für Kinder mit Brandverletzungen zu sammeln.
Der Marsch begann in Rheinberg und endete in Duisburg-Meiderich. Neben Einsatzkräften nahmen auch Anwärter aus Werkfeuerwehren teil – alle in schwerer Ausrüstung, um die körperlichen Belastungen des Einsatzdienstes nachzuempfinden.
Sämtliche Einnahmen kommen dem Verein Paulinchen e.V. zugute, der Familien von Kindern mit Brandverletzungen unterstützt. Die Organisation engagiert sich zudem in der Prävention solcher Unfälle durch Aufklärungsarbeit und Kampagnen.
Brandverletzungen bleiben in Deutschland ein ernstes Problem: Jährlich müssen rund 7.000 Kinder und Jugendliche mit schweren Verbrennungen stationär behandelt werden, über 30.000 erhalten medizinische Hilfe wegen Verbrennungen und Verbrühungen.
Die Aktion "Blaulicht-Schritte" macht nicht nur auf die Herausforderungen im Feuerwehralltag aufmerksam, sondern sammelt dringend benötigte Spenden. Das Geld ermöglicht Paulinchen e.V., seine Arbeit mit betroffenen Familien und Präventionsprogramme fortzuführen. Eine offizielle Teilnehmerzahl wurde bisher nicht bekannt gegeben.