Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Zeichen des Ramadan 2025

Martina Siering
Martina Siering
2 Min.
Ein animierter Halbmond mit einer Moschee im Hintergrund und der Aufschrift "Ramadan Kareem".Martina Siering

Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Zeichen des Ramadan 2025

Erstmals erstrahlt Freiburgs Seepark in Ramadan-Lichtern

Vom 17. Februar bis zum 19. März beleuchtet eine neue Lichtinstallation den Freiburger Seepark – ein Novum zur Feier des islamischen Fastenmonats Ramadan 2025 und als Zeichen der religiösen Vielfalt der Stadt. Die Idee dazu stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats.

Im Mittelpunkt der Installation stehen leuchtende Motive der Mondphasen, kombiniert mit Ramadan-Grüßen und einer Informations-tafel. Vier lokale muslimische Gemeinden – die BBF, die DITIB-Mevlana-Moschee, das Islamische Zentrum Freiburg (IGMG) und die IGBD – setzten das Projekt gemeinsam mit der Stadt um. Technische Unterstützung kam von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH, die dafür sorgt, dass die Lichter während der gesamten Fastenzeit strahlen.

Obwohl es keine offiziellen Statistiken zu ähnlichen Installationen in Deutschland gibt, haben Großstädte wie Berlin, Köln und Frankfurt in den vergangenen Jahren öffentliche Ramadan-Beleuchtungen eingeführt. Dies deutet auf einen wachsenden Trend in urbanen Zentren hin, religiöse Feste jenseits der traditionellen christlichen Feiertage sichtbarer zu machen.

Stadtvertreter sehen in den Lichtern eine Möglichkeit, den interreligiösen Dialog und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Gleichzeitig soll das Projekt durch die Präsenz muslimischer Traditionen im öffentlichen Raum das gegenseitige Verständnis fördern.

Die Ramadan-Lichter bleiben bis zum 19. März – dem Ende des Fastenmonats Ramadan 2025 – zu sehen. Die Organisatoren hoffen, dass die Aktion das Bewusstsein für das muslimische Leben in Freiburg vertieft. Bis dahin dienen die Lichter nicht nur als festliche Dekoration, sondern auch als Symbol für Freiburgs Engagement für eine inklusive Stadtgesellschaft.

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