Friedliche Kurdistan-Demo in Düren endet mit zwei Polizeiermittlungen
Martina SieringFriedliche Kurdistan-Demo in Düren endet mit zwei Polizeiermittlungen
Unter dem Motto "Freiheit für Kurdistan" demonstrierten am 28. Januar 2026 in Düren rund 700 Menschen
Die Kundgebung sollte die Solidarität mit Nordsyrien zum Ausdruck bringen. Die Veranstaltung verlief largely friedlich, doch die Polizei leitete bis zum Abend zwei Ermittlungsverfahren ein.
Organisiert wurde die Demonstration vom Kurdischen Kulturverein Düren. Die Teilnehmenden versammelten sich zunächst am Kaiserplatz, bevor sie durch die Innenstadt zogen. Polizeikräfte waren mit sichtbarem Aufgebot vor Ort, um für Ordnung zu sorgen und die verfassungsmäßigen Rechte zu wahren.
Bis zum Ende der Kundgebung hatten die Behörden zwei Fälle registriert: eine Beleidigung sowie einen versuchten Angriff. Trotz dieser Vorfälle endete die Demonstration wie geplant – die Menge löste sich am Kaiserplatz ohne weitere Zwischenfälle auf.
Die Veranstaltung verlief ohne größere Störungen, auch wenn zwei Ermittlungen eingeleitet wurden. Die Polizei bestätigte, dass es abgesehen von den Einzelfällen weder zu größeren Ausschreitungen noch zu Festnahmen kam. Die Organisatoren äußerten sich nach der Demonstration nicht weiter öffentlich.