28 April 2026, 20:49

Fritz Schramma verlässt CDU nach bitterer Wahlniederlage in Köln

Logo der Vereinigte Christlich Demokratischen Partei (UCDP) mit einer Hand, die eine leuchtend gelbe Blume mit einem grünen Stiel und Blättern hält, vor einem weißen Hintergrund mit einem blauen und gelben Kreis und dem Text "UCDP" in fetter schwarzer Schrift darunter.

Fritz Schramma verlässt CDU nach bitterer Wahlniederlage in Köln

Fritz Schramma, der 78-jährige ehemalige Oberbürgermeister von Köln, hat die Christlich Demokratische Union (CDU) verlassen. Sein Austritt folgt auf die jüngste Niederlage der Partei bei den Kommunalwahlen, bei der ihr Kandidat den Einzug in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt verpasste.

Schrammas Rückzug erfolgt vor dem Hintergrund scharfer Kritik an der CDU-Führung und deren Umgang mit der Wahlniederlage. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Markus Greitemann war bereits in der ersten Runde ausgeschieden und hatte sich damit den Konkurrenten der Grünen geschlagen geben müssen. Das Ergebnis markiert einen deutlichen Rückschlag für die Partei in Köln.

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Schramma verurteilte später die Reaktion des Parteivorstands auf die Niederlage. Er warf der CDU vor, die Gründe für das schlechte Abschneiden nicht ausreichend analysiert zu haben. Seine Kritik richtete sich auch gegen die Führungsstruktur: Die Leitung der Kölner CDU erfordere vollen Einsatz und sei keine Aufgabe für eine Nebentätigkeit, so Schramma.

Seine Äußerungen waren vor allem an den Fraktionsvorsitzenden Bernd Petelkau gerichtet. Trotz der Niederlage wurde die Führungsspitze der Fraktion bereits am folgenden Morgen wiedergewählt. Petelkau wies Schrammas Vorwürfe zurück und bedauerte dessen Entscheidung, die Partei zu verlassen.

Petelkau erklärte, eine Aufarbeitung der Wahlniederlage werde zunächst im Kreis der Parteispitze diskutiert, bevor die breitere Mitgliederschaft einbezogen werde. Unterdessen hat der neu gewählte Oberbürgermeister Pläne für ein "Sicheres und Sauberes Köln" angekündigt.

Schrammas Austritt unterstreicht die Spannungen innerhalb der Kölner CDU über Wahlstrategie und Führung. Die Partei steht nun vor der Herausforderung, interne Konflikte zu bewältigen und gleichzeitig auf die Agenda des neuen Oberbürgermeisters zu reagieren. Petelkau kündigte an, dass eine offizielle Analyse der Niederlage in Kürze erfolgen werde.

Quelle