Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Egbert PeukertFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit Fußballturnier für Zusammenhalt statt Konkurrenz
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach gingen mit einem Fußballturnier zu Ende, das nicht den Wettbewerb, sondern die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" trafen sich Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft, um für Inklusion und Respekt zu werben. Statt Pokale erhielten die Teams ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" – als sichtbare Erinnerung an die Kernbotschaft der Kampagne.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier wurde vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt organisiert, mit Bürgermeister Marcel Kreutz als Schirmherr. Neun Mannschaften mit Spieler:innen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen nahmen teil. Die Spiele fanden ohne Schiedsrichter:innen statt, um Fairplay und gegenseitigen Respekt auf dem Platz zu betonen.
Das Bündnis, das sich für eine offene und inklusive Gesellschaft einsetzt, nutzte die Veranstaltung, um auf Rassismus und Ausgrenzung aufmerksam zu machen. Zu seinen Aktivitäten zählen Aufklärungsarbeit und die Förderung von Sensibilität für Diskriminierung. Zwar gewann der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, doch im Vordergrund stand nicht der Sieg, sondern die Solidarität.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus unterstreichen den weltweiten Kampf für Gleichberechtigung und Menschenwürde. Die diesjährige Kampagne in Bergisch Gladbach verstärkte diese Botschaft durch Sport, Gemeinschaftsengagement und gemeinsame Werte. Statt mit Medaillen endete das Turnier mit einem gemeinsamen Bekenntnis zur Vielfalt.
Die Arbeit des Bündnisses, unterstützt von der lokalen Politik, setzt sich weiter für eine Gesellschaft ein, in der Respekt und Inklusion Vorrang haben. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt die anhaltenden Bemühungen, Diskriminierung in der Region entgegenzutreten.






