GEA setzt auf Nachhaltigkeit und KI für Pharma-Produktion und Rinderzucht
Hans-Gerd JunkGEA setzt auf Nachhaltigkeit und KI für Pharma-Produktion und Rinderzucht
GEA Group erweitert Geschäfte mit neuem Pharma-Technologiezentrum in Elsdorf und treibt Rinderzucht durch KI-gestützte Technologie voran
Der CattleEye-Monitoringdienst des Unternehmens wird inzwischen in großen Zuchtprogrammen in Europa und Nordamerika eingesetzt. Die Entwicklungen markieren einen Fortschritt sowohl in der pharmazeutischen Produktion als auch in der Tiergenetik.
Das neue Pharma-Technologiezentrum in Elsdorf wird die Herstellung von Gefriertrocknungsanlagen für Arzneimittel ausbauen. Die Anlage ist auf CO₂-Neutralität ausgelegt und nutzt Photovoltaik sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen als Energiequellen. Mit der Erweiterung reagiert GEA auf die steigende Nachfrage – und setzt dabei konsequent auf Nachhaltigkeit.
Parallel dazu revolutioniert das KI-basierte Videosystem CattleEye die Rinderzucht: Die Technologie erfasst die Bewegungen von Kälbern und liefert so Daten für die genetische Selektion. Bereits jetzt setzen nationale Zuchtprogramme in Irland, Großbritannien und den USA auf das System.
Forscher erwarten innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre Durchbrüche bei der Reduzierung von Lahmheiten. Durch die Analyse von Bewegungsmustern lassen sich Merkmale identifizieren, die mit robusterer und gesünderer Viehzucht verbunden sind. Zwar sind die genauen Verbreitungszahlen noch unklar, doch die Technologie gewinnt in Schlüsselmärkten zunehmend an Einfluss.
Während das Elsdorfer Werk die Position von GEA in der Pharma-Technologie stärkt, prägt CattleEye die moderne Rinderzucht nachhaltig. Mit klimaneutraler Produktion und datengestützter Genetik treibt das Unternehmen sowohl ökologische Nachhaltigkeit als auch Tiergesundheit voran – weitere Fortschritte bei der Lahmheitsresistenz werden in den kommenden Jahren erwartet.






