Gewalttätige Auseinandersetzung bei Polizeikontrolle in Solingen eskaliert
Klaus-Michael JopichGewalttätige Auseinandersetzung bei Polizeikontrolle in Solingen eskaliert
Routine-Polizeikontrolle in Solingen eskaliert zu gewaltsamer Auseinandersetzung
Eine routinemäßige Polizeikontrolle in Solingen entwickelte sich am Sonntagabend zu einer gewalttätigen Konfrontation. Beamte entdeckten einen 25-jährigen Mann, dem der Aufenthalt in der Innenstadt untersagt war, woraufhin es zu einem Handgemenge kam, in das auch sein älterer Bruder verwickelt wurde. Beide Männer müssen sich nun wegen Körperverletzung an Polizeibeamten und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten.
Der Vorfall begann, als Streifenpolizisten den 25-Jährigen auf der Kölner Straße ausmachten. Als sie ihn festnehmen wollten, griff sein 29-jähriger Bruder in der Nähe des Graf-Wilhelm-Platzes ein und versperrte den Beamten den Weg. Die Situation spitzte sich schnell zu, als der Ältere die Polizisten beschimpfte, nach ihnen trat und sie anspuckte.
Verstärkung wurde angefordert, nachdem die Brüder sich weigerten, den Anweisungen Folge zu leisten. Die Auseinandersetzung setzte sich auch auf dem Polizeirevier fort, wo beide Männer weiterhin aggressiv auftraten. Zwei Beamte erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen.
Ein Richter ordnete später die verlängerte Untersuchungshaft für den 25-Jährigen an. Auch sein Bruder muss mit rechtlichen Konsequenzen für seine Rolle in der Schlägerei rechnen.
Gegen die beiden Männer wird wegen Körperverletzung und Widerstands ermittelt. Zwar sind Vorfälle dieser Art in Solingen nicht häufig dokumentiert, doch die Behörden prüfen den Fall nun genau. Die beteiligten Polizisten wurden wegen ihrer Verletzungen ärztlich versorgt.






