08 February 2026, 02:45

Gil Ofarim schweigt weiter zum Davidstern-Skandal – trotz 70.000 Euro Kosten

Ein Mann im Anzug und mit Krawatte spricht in ein Mikrofon und wird als Generalstaatsanwalt identifiziert.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt weiter zum Davidstern-Skandal – trotz 70.000 Euro Kosten

Gil Ofarim hat sich während seines Aufenthalts in der australischen Dschungel-Realityshow nicht zum Davidstern-Skandal geäußert. Rechtliche Auflagen verhindern, dass er über den Fall spricht, der mit einem gerichtlichen Vergleich und einer Zahlung von 20.000 Euro an den betroffenen Hotelmitarbeiter endete.

Noch vor seinem Eintritt ins Dschungelcamp hatte Ofarims Anwaltsteam ihm geraten, sich nicht zum Vorfall zu äußern. Sein Anwalt Alexander Stevens bestätigte später, dass eine Vertraulichkeitsvereinbarung sowie eine einstweilige Verfügung den Sänger rechtlich daran hindern, Stellung zu nehmen.

Der Skandal ist für Ofarim teuer geworden. Neben der 20.000-Euro-Strafe beliefen sich Anwaltskosten und weitere Ausgaben auf insgesamt etwa 70.000 Euro. Die ursprüngliche Schadensersatzforderung des Hotelmitarbeiters bleibt unbekannt, da der Fall außergerichtlich geregelt wurde.

Rechtsexperten beschreiben die Lage als komplex, mit Feinheiten, die ohne Fachwissen nur schwer zu bewerten sind. Die Bedingungen des Vergleichs – insbesondere die Vertraulichkeitsklausel – erschweren es zusätzlich, den Fall vollständig zu durchdringen.

Die finanziellen und juristischen Folgen des Skandals haben Ofarim hohe Kosten beschert. Sein anhaltendes Schweigen unterstreicht die Bindungskraft der gerichtlichen Auflagen. Vorerst bleiben die genauen Umstände der ursprünglichen Klage und des Vergleichs unter Verschluss – wie im Rahmen der Vereinbarung festgelegt.