02 May 2026, 12:22

Halles neues theater begeistert mit bunter Maifeier auf dem Universitätsplatz

Ein lebendiges chinesisches Neujahrsfest in Amsterdam mit einer Drachenparade vor einem Publikum, das Kameras in der Hand hält, vor Gebäuden und Laternenmästen unter einem klaren blauen Himmel.

Halles neues theater begeistert mit bunter Maifeier auf dem Universitätsplatz

Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz

Diese Woche veranstaltete Halles neues theater (nt) seine jährliche Maifeier auf dem Universitätsplatz. Das Event lockte Hunderte Anwohner:innen an und bot eine Mischung aus Musik, kulinarischen Angeboten und Reden für eine offene Gesellschaft. Mit Live-Bands und politischen Diskussionen entwickelte sich das Festival zu einem Höhepunkt im kulturellen Kalender der Stadt.

Der Universitätsplatz verwandelte sich in einen lebendigen Treffpunkt mit Aktivitäten für alle Altersgruppen. Essens- und Getränkestände säumten das Gelände, darunter Strieses Bier-Tunnel, das nt-Café, ein Kuchenbasar und eine Stand mit alkoholfreien Cocktails. Besucher:innen konnten zudem an einer mobilen Theaterkasse ermäßigte Eintrittskarten für 15 Euro erwerben.

Auf dem Programm standen Auftritte von Bands wie Preliminary Injunction und Trostland. Auch der Kinder- und Jugendchor der Halleschen Oper betrat die Bühne und bereicherte das vielseitige Unterhaltungsangebot. Über die Musik hinaus etablierte sich die Feier als kulturelle Alternative zur traditionellen Gewerkschaftskundgebung auf dem Marktplatz.

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Zwei prominente Redner:innen wandten sich an das Publikum: Peter Jeschke, eine prägende Figur der Friedlichen Revolution von 1989, rief zu Solidarität und stärkerem bürgerlichem Engagement auf. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, betonte die Notwendigkeit eines aktiven Widerstands gegen rechtsextreme Strömungen und Ausgrenzung.

Die Maifeier festigte erneut ihren Stellenwert als fester Bestandteil der Halleschen Kulturszene. Hunderte Stadtbewohner:innen kamen zusammen, um Vielfalt zu feiern, künstlerische Darbietungen zu genießen und sich an politischen Debatten zu beteiligen. Die Veranstaltung bewies einmal mehr, dass sie eine unverzichtbare Tradition für die Stadt ist.

Quelle