Hamburgs erste Tanz-Triennale startet mit spektakulärer City Parade und 40 Kulturhighlights
Hans-Gerd JunkHamburgs erste Tanz-Triennale startet mit spektakulärer City Parade und 40 Kulturhighlights
Hamburg startet erste Tanz-Triennale mit farbenfroher City Parade
Mit einer lebendigen City Parade, an der über 500 Tänzerinnen und Tänzer teilnahmen, hat Hamburg seine erste Tanz-Triennale eröffnet. Das Festival verwandelt öffentliche Räume in Bühnen und präsentiert die vielfältige Tanzszene der Stadt. Gleichzeitig markiert es den Auftakt einer großen Kulturinitiative mit mehr als 40 Veranstaltungen in ganz Hamburg bis zum 21. Juni.
Die City Parade bildete den Höhepunkt des Eröffnungstags und vereinte Teilnehmer aus über 30 Gruppen, darunter die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett, die HipHop Academy sowie internationale Kollektive. Symbolisch verband die Parade die Tanz-Triennale mit der 9. Fotografie-Triennale und fungierte als Moment der Übergabe zwischen den beiden Festivals.
Das Programm der Triennale bietet ein breites Spektrum an Aufführungen, darunter Werke von Chiara Bersani, Jefta van Dinther und Alexei Ratmansky. Daneben gibt es internationale Formate, Highlights der unabhängigen Hamburger Tanzszene und Fachforen wie die Moving Meetings. Die Veranstalter hoffen, dass die Triennale den Austausch und die Zusammenarbeit fördert – besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen in der Hamburger Ballettszene.
Unterstützt wird die Initiative von der Kulturstiftung des Bundes. Träger sind das Hamburg Ballett/Staatsoper Hamburg, Kampnagel sowie das K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Mit der Triennale will sich Hamburg als bedeutender Standort für Tanz etablieren. Das Festival folgt auf eine schwierige Phase für die Ballettszene der Stadt nach dem Skandal um Dennis Volpi. Die Kuratorinnen und Kuratoren zeigen sich begeistert von den Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der parallel stattfindenden Fotografie-Triennale.






