04 April 2026, 22:20

Handy-Ablenkung führt zu schwerem ICE-Unfall in Leichlingen

Ein Mann steht auf einem Bahnsteig und schaut auf sein Handy, umgeben von anderen Menschen mit Bahnschienen im Hintergrund; ein Schild mit Text ist auf der rechten Seite zu sehen.

Handy-Ablenkung führt zu schwerem ICE-Unfall in Leichlingen

Schwerverletzter nach Zusammenstoß mit ICE in Leichlingen – Ablenkung durch Handy als Ursache

Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr, als das Opfer laut Angaben am Bahnsteigrand mit seinem Handy beschäftigt war. Rettungskräfte flogen den Verletzten mit einer Kopfverletzung in ein nahegelegenes Universitätsklinikum aus.

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Der Mann hatte sich gefährlich nah am Bahnsteigrand aufgehalten, während er sein Handy benutzte. Als der ICE herannahte, löste der Lokführer eine Notbremsung aus und gab Warnsignale, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.

Durch den Aufprall erlitt der Mann schwere Verletzungen, woraufhin ein Rettungshubschrauber ihn zur notärztlichen Versorgung in eine Klinik brachte. Nach dem Unfall wurde die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und Leichlingen vorübergehend gesperrt, was zu Verspätungen und Zugausfällen für Fahrgäste der Deutschen Bahn in der Region führte.

Laut offiziellen Aufzeichnungen gab es in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland keine vergleichbaren ICE-Unfälle, die auf Ablenkung von Fahrgästen oder Dritten zurückzuführen wären.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Gleisanlagen. Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, der Verletzte befindet sich jedoch weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Deutsche Bahn hat bisher keine weiteren Details zur laufenden Untersuchung bekannt gegeben.

Quelle