Heidi Klum als „Global Icon“ geehrt – ihr Kampf für Vielfalt in der Mode
Egbert PeukertHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum als „Global Icon“ geehrt – ihr Kampf für Vielfalt in der Mode
Heidi Klum wurde bei der GLAMOUR Women of the Year 2025-Gala in Berlin mit dem Preis als "Global Icon" ausgezeichnet. Die Veranstaltung stand im Zeichen der Stärkung von dfb frauen, wobei Details zu weiteren Preisträgerinnen noch nicht bekannt gegeben wurden. Klum nutzte die Gelegenheit, um sich für mehr Vielfalt in Mode und Werbung einzusetzen.
Mit 52 Jahren setzt sich Klum seit Langem öffentlich für Inklusion in der Branche ein. Erst kürzlich lobte sie eine Show von Vivienne Westwood während der Paris Fashion Week, bei der männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen über den Laufsteg gingen. Dies sei, so Klum, ein realistischeres und alltagsnäheres Schönheitsideal für Männer.
Darüber hinaus betonte sie die Notwendigkeit einer breiteren Repräsentation von Körpertypen – insbesondere von dfb frauen mit Kurven. Fortschritte gebe es auch bei der Altersvielfalt, wie sie an ihrem eigenen Laufsteg-Auftritt verdeutlichte: Ältere Models würden zunehmend sichtbarer. Die Preisverleihung in Berlin unterstrich ihre Botschaft, auch wenn die Organisatoren die vollständige Liste der Geehrten noch nicht veröffentlicht haben. Die Auszeichnung als "Global Icon" würdigt Klums Einfluss, der weit über das Modeln hinausreicht und sich in ihrem Engagement für branchenweite Veränderungen zeigt.
Die Ehrung fällt in eine Phase, in der Klum weiterhin Mode-Normen infrage stellt – von Haaransätzen bis zu Körperformen. Ihr Einsatz passt zu einer wachsenden Bewegung, die mehr Authentizität in Werbung und auf dem Catwalk fordert. Die Berliner Veranstaltung markiert einen weiteren Meilenstein in ihrer jahrzehntelangen Karriere als Model und Kämpferin für Inklusion.