Heike Tatsch wird Sprecherin des größten Gleichstellungsnetzwerks in NRW
Hans-Gerd JunkHeike Tatsch wird Sprecherin des größten Gleichstellungsnetzwerks in NRW
Heike Tatsch, seit über fünf Jahren Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, ist in den Sprecherinnenrat des größten deutschen Netzwerks für Gleichberechtigung gewählt worden. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (LAG NRW) vertritt 383 kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Nordrhein-Westfalen. In ihrer neuen Funktion wird sie sich auf Landesebene für Frauenrechte und gleiche Teilhabe einsetzen.
Tatsch wurde während einer Vollversammlung mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewählt. Das Gremium, dem sie nun angehört, besteht aus acht Mitgliedern, die jeweils eine vierjährige Amtszeit haben. Zu ihren Aufgaben gehören die Einbringung von Gleichstellungsthemen in politische Debatten sowie die Erarbeitung von Stellungnahmen, Petitionen und Positionspapieren.
Ihre Schwerpunkte decken sich mit den zentralen Handlungsfeldern der LAG NRW: die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, die Förderung von Frauen in Führungspositionen und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zudem hat sie sich verpflichtet, die Umsetzung von Gender-Mainstreaming und interkulturellen Gleichstellungspolitiken voranzutreiben. In ihrer neuen Rolle wird Tatsch als Stimme der kommunalen Gleichstellungsstellen in der Region fungieren.
Mit einer fünfeinhalbjährigen Erfahrung in der Lünener Gleichstellungsstelle bringt sie umfassende Kenntnisse in der lokalen Gleichstellungsarbeit mit. Das von ihr nun vertretene Netzwerk ist das größte seiner Art in Deutschland und vereint Hundert Gleichstellungsbeauftragte unter gemeinsamen Zielen.
Tatschs Wahl stärkt die Bemühungen der LAG NRW, geschlechtsspezifische Ungleichheiten und Gewaltprävention anzugehen. Ihre Arbeit wird darauf abzielen, politische Rahmenbedingungen mitzugestalten und sicherzustellen, dass kommunale Gleichstellungsstellen größeren Einfluss auf Landesentscheidungen nehmen. Zudem gehört es zu ihren Aufgaben, auf die Belange von Frauen und Mädchen in Nordrhein-Westfalen aufmerksam zu machen.






