13 February 2026, 06:58

Hemadlenz-Fest in Dorfen bricht mit 4.500 Teilnehmern alle Rekorde

Eine Gruppe von Menschen geht eine Kopfsteinpflasterstraße in Krakau, Polen, entlang mit Zelten, Tischen mit Gegenständen und einem Gebäude mit sichtbarem Text im Hintergrund.

Hemadlenz-Fest in Dorfen bricht mit 4.500 Teilnehmern alle Rekorde

Dorfens jährliches Hemadlenz-Fest verzeichnete in diesem Jahr Rekordbeteiligung – rund 4.500 Menschen nahmen am Umzug teil. Das für seine traditionellen Kostüme und ausgelassene Stimmung bekannte Fest fand trotz vorhergesagtem Regen bei sonnigem Wetter statt.

Der Auftakt bildete wie seit Langem ein Weißwurstfrühstück. Pünktlich um 9:45 Uhr startete der Umzug, der sich durch die Innenstadt schlängelte. Die Teilnehmer trugen die klassische Hemadlenz-Tracht: lange weiße Nachthemden, schwarze Spitzhüte für die Männer, Nachthauben für die Frauen und als Farbtupfer Rot. Um die Route freizuhalten, wurden Zufahrtsstraßen mit Baggern und Lkw gesperrt, während Parkverbote für eine autofreie Prozession sorgten.

Der Höhepunkt war der Marienplatz, wo die symbolträchtige Verbrennung der Hemadlenz-Puppe stattfand – ein Ritual, das den Winter vertreiben soll. Gegen 14:30 Uhr endete der Umzug friedlich; die private Sicherheit meldete nur kleinere Vorfälle.

Als später Regen und Wind aufkamen, verlagerten sich die Feiern in Innenräume wie den E3-Keller und den Heizwerk-Club. Die Stadt hatte über 5.000 Euro in Sicherheitsmaßnahmen investiert, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Daten zur Beteiligung ausländischer Gäste in den letzten fünf Jahren liegen jedoch nicht vor.

Das Fest verlief ohne größere Störungen und festigte seinen Ruf als gut organisierte Tradition. Mit Rekordbesuch und verbessertem Sicherheitskonzept bleibt Dorfens Hemadlenz ein zentrales kulturelles Ereignis der Region. Die Verbrennung der Puppe und die ausgelassenen Nachfeiern krönten ein weiteres erfolgreiches Jahr.