07 May 2026, 16:34

Henkel drohen 2026 höhere Preise für Verbraucher durch steigende Kosten

Balkendiagramm, das die europäischen Kunststoffmarkttrends im Jahr 2017 mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Henkel drohen 2026 höhere Preise für Verbraucher durch steigende Kosten

Henkel warnt vor möglichen Preiserhöhungen für Verbraucher im Jahr 2026

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat davor gewarnt, dass die Preise für Verbraucher im Jahr 2026 steigen könnten, da das Unternehmen mit wachsenden Kostendruck konfrontiert ist. Konzernchef Carsten Knobel räumte ein, dass weitere Preisanpassungen unvermeidbar werden könnten, sollten sich die finanziellen Belastungen fortsetzen. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Materialkosten und jüngster Preiserhöhungen in anderen Unternehmensbereichen.

Die Materialkosten des Konzerns sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen, was zusätzliche Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro mit sich bringt. Um diesen Druck auszugleichen, hat Henkel die Preise im Industriegeschäft – insbesondere bei Klebstoffen – bereits angehoben. Gleichzeitig setzt die Verbrauchersparte auf selektive Preisanpassungen, die mit der Einführung neuer Produkte verbunden sind.

Knobel betonte, dass eine genaue Vorhersage der weiteren Entwicklung schwierig bleibe. Zwar seien noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen, doch schloss er weitere Preiserhöhungen für Verbraucher nicht aus. Das Unternehmen ergreift zudem Maßnahmen zur Kostensenkung, darunter die Neuverhandlung von Lieferantenverträgen und Anpassungen der Marktpreise.

Trotz dieser Bemühungen räumte Knobel ein, dass Verbraucher bereits unter finanzieller Belastung stünden. Dies mache mögliche Preiserhöhungen für den Haushaltswarenhersteller zu einer heiklen Angelegenheit.

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Sollte der Kostendruck anhalten, ist damit zu rechnen, dass Henkel die Verbraucherpreise 2026 anhebt. Das Unternehmen hat im Industriebereich bereits reagiert und prüft weitere Schritte, um die Ausgaben zu steuern. Eine endgültige Entscheidung stehe zwar noch aus, doch der Vorstandsvorsitzende deutete an, dass Anpassungen notwendig werden könnten.

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