19 April 2026, 16:21

Hitlers Mercedes 770 bleibt unverkauft – trotz Millionengebot

Vintage-Plakat aus den 1920er-Jahren von Mercedes-Benz mit einem klassischen Auto vor einem modernen Glasgebäude mit zwei Personen im Auto und schwarzer, fetter Schrift, die 'Mercedes-Benz' am unteren Rand liest.

Hitlers Mercedes 770 bleibt unverkauft – trotz Millionengebot

Ein seltener Mercedes-Benz 770 (W 150), der einst Adolf Hitler gehörte, wurde in den USA versteigert. Der als "Großer Mercedes" bekannte historische Paradewagen zog große Aufmerksamkeit auf sich, fand jedoch keinen Käufer, nachdem der Besitzer ein Gebot über sieben Millionen US-Dollar ablehnte.

Das Fahrzeug gehört zu nur 88 jemals gebauten Exemplaren des Mercedes-Benz 770. Angetrieben von einem 7,7-Liter-Reihenchmotor mit 230 PS, kostete die viertürige Version ursprünglich 44.000 Reichsmark – heute etwa 182.000 Euro.

Hitler nutzte den Wagen zwischen 1939 und 1943 für Paraden, oft mit ausländischen Staatschefs an Bord. 1940 fuhr er damit durch München, an seiner Seite der italienische Diktator Benito Mussolini. Das Modell war nach seinen Vorgaben umgebaut worden, mit einer verstärkten Windschutzscheibe und gepanzerten Seitenteilen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten die Alliierten das Fahrzeug und brachten es in die USA. Die Auktionatoren hatten seinen Wert auf sieben bis neun Millionen US-Dollar geschätzt. Trotz eines Höchstgebots von sieben Millionen lehnte der Verkäufer ab – der Wagen blieb unverkauft.

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Die Versteigerung unterstrich die historische Bedeutung und Seltenheit des Autos. Da kein Verkauf zustande kam, bleibt die künftige Besitzfrage offen. Die abgelehnte Offerte deutet darauf hin, dass der Verkäufer den Wert des Fahrzeugs höher einschätzt als den aktuellen Marktpreis.

Quelle