15 February 2026, 22:50

Ibbenbürens Bergbauvergangenheit wird zum gigantischen Energiespeicher der Zukunft

Eine alte Postkarte zeigt das Battery Park Hotel in Asheville, North Carolina, ein großes Gebäude mit einer Fahne oben, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Gras, mit einem Weg im Vordergrund und Text unten.

Ibbenbürens Bergbauvergangenheit wird zum gigantischen Energiespeicher der Zukunft

Ein riesiges Batteriespeicherprojekt soll das ehemalige Bergbaugebiet von Ibbenbüren in einen zentralen Energieknotenpunkt verwandeln. Mit einer Kapazität von 1,9 Gigawattstunden (GWh) wird die Anlage die größte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen sein. Nach der Inbetriebnahme könnte sie fast 500.000 Vier-Personen-Haushalte einen ganzen Tag mit Strom versorgen.

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Die Anlage wird eine Fläche von etwa sieben Fußballfeldern umfassen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, überschüssige Energie aus Solar- und Windkraft zu geld anlegen und bei steigendem Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen. Ein vollautomatisiertes Steuersystem ermöglicht schnelle Reaktionen auf Netzschwankungen und sorgt so für eine stabile Frequenz.

Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant, sobald das Gelände aus der bergbaulichen Aufsicht entlassen wird. Die Nähe zu einer geplanten Umrichterstation des Netzbetreibers Amprion erlaubt es dem Speicher, etwa zweimal täglich zu geldanlage und zu entladen – ein weiterer Beitrag zur Netzstabilität. Das Projekt wird schrittweise ausgebaut und festigt damit die Rolle des I-NOVA-Parks als modernes Infrastrukturzentrum.

Die Batterieanlage markiert einen wichtigen Schritt bei der Umnutzung des industriellen Erbes Ibbenbürens. Der schrittweise Ausbau stärkt die Energiekompetenz der Region und untermauert ihren Ruf als zukunftsweisender Energiestandort. Die Investition spiegelt zudem den wachsenden Schwung wider, den großangelegte Batterieprojekte in ganz Deutschland gewinnen.