31 December 2025, 14:58

Ibrahima Sissoko wechselt für zwei Millionen Euro vom VfL Bochum zum FC Nantes

Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein Trikot mit verschiedenen Sponsorennamen.

Ibrahima Sissoko wechselt für zwei Millionen Euro vom VfL Bochum zum FC Nantes

Ibrahima Sissoko vom VfL Bochum steht vor einem Wechsel zum FC Nantes für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro in diesem Winter. Der Transfer kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der französische Klub seine Mittelfeldreihe verstärken will, während Bochum dringend benötigte Mittel erhält, um den eigenen Kader aufzuwerten.

Sissoko, der 2022 ablösefrei von Straßburg nach Bochum wechselte, hat trotz begrenzter Einsätze in dieser Saison überzeugt.

Seine Zeit in Bochum begann 2022, als der Verein ihn ohne Transfergebühr von Racing Straßburg verpflichtete. Sein Vertrag sollte ursprünglich bis 2027 laufen, doch ein möglicher Abgang wurde bereits im vergangenen Sommer in Betracht gezogen. Da damals keine passenden Angebote vorlagen, blieb er.

Eine Schulterverletzung hielt ihn in der ersten Saisonhälfte weitgehend außer Gefecht. Dennoch steuerte er, wenn fit, in nur sechs Ligaspielen drei Tore bei – eine beachtliche Leistung für einen Spieler, der oft in der Abwehr eingesetzt wurde. Unter dem neuen Trainer Uwe Rösler hat sich Bochum von einem katastrophalen Saisonstart erholt, der Dieter Hecking den Job kostete. Der Verein sieht in Sissokos Abgang nun die Chance, zu reinvestieren. Die zwei Millionen Euro Ablöse sollen Lücken im Kader schließen und möglicherweise neue Transfers finanzieren. Der in der Ligue 1 kämpfende FC Nantes hat Sissoko als Top-Ziel für die Mittelfeldposition auserkoren. Mit dem nahenden Wintertransferfenster wird erwartet, dass der Deal bald unter Dach und Fach ist.

Der Wechsel bedeutet für Sissoko, dass er Bochum nach weniger als zwei Jahren verlässt – immerhin war er ablösefrei gekommen. Sein Abgang verschafft dem deutschen Klub finanziellen Spielraum, während Nantes einen vielseitigen Mittelfeldspieler gewinnt.

Für Sissoko markiert der Wechsel auch eine schnelle Rückkehr in den französischen Fußball, nachdem er zuvor für Straßburg gespielt hatte, bevor es ihn in die Bundesliga zog.