Inter-Star hat noch nicht den Traum vom Weltcup aufgegeben
Yann Aurel Bisseck kämpft um einen Platz im deutschen Kader für die WM 2026, nach einer wechselhaften Zeit im Verein und in der Nationalmannschaft. Der Verteidiger, der Anfang 2025 mit Inter Mailand die Serie A gewann, hatte mit Verletzungen und begrenzter Spielzeit zu kämpfen, doch nun strebt er eine Nominierung für das Turnier in Nordamerika im kommenden Sommer an.
Bissecks Karriere begann früh: Mit nur 17 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt für den 1. FC Köln. Später durchlief er verschiedene deutsche Jugendnationalmannschaften, bevor er im März 2023 sein erstes Länderspiel für die A-Nationalmannschaft bestritt – als Einwechselspieler beim 3:3 im Nations-League-Spiel gegen Italien.
Sein Vereinsweg nahm eine prominente Wendung, als er 2023 mit Inter Mailand das Champions-League-Finale erreichte. Doch eine Oberschenkelverletzung zwang ihn in jenem Spiel gegen Paris Saint-Germain zur Auswechslung und bremste seinen Aufstieg. Nach seiner Rückkehr trug er eineinhalb Jahre später zum Gewinn der italienischen Meisterschaft bei. In dieser Saison hat sich Bisseck zurück in die Stammelf gekämpft und trotz anfänglicher Schwierigkeiten elf Pflichtspiele bestritten. Sein letzter Einsatz datiert von Dezember 2025, als er mit Bologna im Coppa Italia antrat – sein letztes Turnier, bevor er sich auf die WM-Nominierung konzentriert. Nationaltrainer Julian Nagelsmann hält die Tür offen und versichert Bisseck, dass er trotz fehlender Berücksichtigung im Qualifikationsteam weiterhin im Rennen um die WM-Teilnahme ist. Mit nur einem Länderspiel in der A-Nationalmannschaft hofft der Verteidiger nun, dass seine aktuelle Vereinsform ausreicht, um sich für die deutschen Pläne 2026 zu empfehlen.
Bissecks Weg zur WM hängt davon ab, seinen Stammplatz bei Inter Mailand zu halten und seine Fitness unter Beweis zu stellen. Sollte er nominiert werden, brächte er Erfahrung aus hochklassigen Vereinswettbewerben mit – darunter ein italienischer Meistertitel und ein Champions-League-Finale. Das Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bleibt sein großes Ziel.