30 April 2026, 16:43

Italo revolutioniert den deutschen Schienenverkehr mit 3,6-Milliarden-Projekt ab 2028

Blaue Linie auf einer Karte von Italien, die eine kreisförmige Zugroute von Rom zeigt, die durch beschriftete Städte und Ortschaften verläuft.

Italo revolutioniert den deutschen Schienenverkehr mit 3,6-Milliarden-Projekt ab 2028

Italo dringt mit 3,6-Milliarden-Projekt auf den deutschen Schienenmarkt vor

Der italienische Bahnbetreiber Italo expandiert nach Deutschland und plant ab April 2028 den Start eines neuen Hochgeschwindigkeitsangebots mit häufigen Verbindungen zwischen den großen Städten. Ein neu gegründetes, deutsch geführtes Unternehmen unter der Leitung der Atrium SE wird den Betrieb verantworten.

Das Unternehmen wird 30 neue Siemens-Velaro-Züge in Blau einführen – eine Farbwahl, die sich bewusst von der weißen ICE-Flotte der Deutschen Bahn abhebt. Die Züge sollen im Zwei-Stunden-Takt zwischen München, Berlin und Hamburg verkehren, während zwischen München, Köln und Dortmund stündliche Verbindungen angeboten werden. Insgesamt sind 56 tägliche Fahrten geplant.

Zu Italos Investition gehört auch ein 30-jähriger Wartungsvertrag mit Siemens. Das Projekt schafft 2.500 neue Arbeitsplätze im Service- und Betriebsbereich, während über 5.000 Industriearbeiter in die Zugproduktion eingebunden werden. Die Einstellung deutscher Mitarbeiter soll im Juni beginnen.

Vor dem Start des Betriebs benötigt Italo bis Ende Mai die Bestätigung langfristiger Netzkapazitäten. Das Unternehmen will eine starke Alternative zu den bestehenden Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Deutschland bieten.

Die Expansion bringt frischen Wettbewerb auf den deutschen Schienenmarkt. Mit einer Investition von 3,6 Milliarden Euro und tausenden Arbeitsplätzen könnte Italos Markteintritt die Reiseoptionen für Fahrgäste grundlegend verändern. Der Start der Verbindungen ist für April 2028 vorgesehen – vorbehaltlich der finalen Genehmigungen.

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