Junge Union Solingen will mit neuer Strategie Studierende in die Stadt locken
Klaus-Michael JopichJunge Union Solingen will mit neuer Strategie Studierende in die Stadt locken
Junge Union Solingen fordert neue Strategie zur Anwerbung von Studierenden
Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für eine neue Strategie ein, um Studierende in die Stadt zu locken. Nach Ansicht der Gruppe könnte eine bessere Planung erhebliche Vorteile für die lokale Wirtschaft, das Gastgewerbe und die städtische Entwicklung bringen. Derzeit verpasse Solingen eine wichtige Chance, weil es an einem klaren Konzept fehle.
Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, kritisiert das Fehlen gezielter Maßnahmen für Studierende als vertane Möglichkeit. Die Organisation fordert die Stadt auf, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und eine eigene Arbeitsgruppe mit klaren Zielen einzurichten. Um Fortschritte zu sichern, kündigte die JU an, die Umsetzung dieser Maßnahmen eng zu begleiten.
Als Lösung schlägt die Gruppe vor, leerstehende oder ungenutzte Gebäude umzuwidmen, um den Wohnraummangel zu lindern und das Stadtzentrum zu beleben. Julia Kalem, Vorstandsmitglied der JU, verweist auf das ehemalige Obdachlosenheim in der Focherstraße und das nicht mehr genutzte Sparkassengebäude als Beispiele für ungenutztes Potenzial. Ihr Plan betont zudem die Notwendigkeit einer Mischung aus verschiedenen Wohnformen, um lebendige und vielfältige Stadtviertel zu schaffen.
Doch die JU begnügt sich nicht mit bloßen Vorschlägen – sie will aktiv an der Gestaltung Solingens mitwirken. Ziel ist es, mit Politiker:innen, Behörden und weiteren Akteur:innen zusammenzuarbeiten, um aus den Ideen praktische Lösungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht ein nachhaltiges Wachstum, das sowohl Studierenden als auch der gesamten Stadtbevölkerung zugutekommt.
Zu den konkreten Forderungen der Jungen Union gehören die Umnutzung von Leerständen sowie die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich speziell mit dem Thema Studentenwohnraum befasst. Falls umgesetzt, könnten diese Schritte nicht nur die Wohnungsnot mildern, sondern auch die Wirtschaft und die städtische Entwicklung Solingens stärken. Die JU hat deutlich gemacht, dass sie sich weiter einbringen wird, um die Pläne voranzutreiben.






