26 April 2026, 16:22

Kamp-Lintfort eröffnet neuen Kita-Anbau trotz sinkender Geburtenraten

Innenansicht eines gro├čen Geb├Ąudes mit einer Uhr an der Wand, Fernseher, Anzeigebildschirm, h├Âlzernen Gegenst├Ąnden und einem h├Âlzernen Zaun, der als Haupteingang zu einem neuen Kinderspielplatz dient.

Kamp-Lintfort eröffnet neuen Kita-Anbau trotz sinkender Geburtenraten

Kamp-Lintfort schließt Ausbau der Kinderbetreuung ab: Neue Räume im Familienzentrum "Wirbelwind" eröffnet

Kamp-Lintfort hat mit der Eröffnung eines neuen Anbaus im Familienzentrum "Wirbelwind" die jüngste Erweiterung seiner Kinderbetreuung abgeschlossen. Das Projekt markiert die letzte Phase des laufenden Kita-Ausbauprogramms der Stadt. Trotz sinkender Geburtenraten bleibt die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Region weiterhin hoch.

Die Kita "Wirbelwind" in der Vinnstraße hatte bisher auf provisorische Modulbauten zurückgegriffen, um zwei zusätzliche Gruppen unterzubringen. Der wachsende Bedarf an Plätzen führte nun zum Bau eines festen Anbaus für drei weitere Gruppen. Die Einrichtung betreut damit insgesamt sechs Gruppen mit rund 110 Kindern – darunter etwa 25 unter drei Jahren.

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Die Erweiterung für 3,5 Millionen Euro ist Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung der Kinderbetreuung in Kamp-Lintfort. Neben dem "Wirbelwind" wurden auch andere Einrichtungen wie die Kita "Weltbummler" am Bismarckplatz und die neue Betreuungsstätte in der Nähe des Volksparks (Franzstraße) neu gebaut oder saniert. Lokale freie Träger, darunter Kirchengemeinden, haben zusätzlich durch Investitionen in weitere Betreuungsplätze zum Ausbau beigetragen.

Mit den Neuerungen zählt der "Wirbelwind" nun zu den größten Kindertageseinrichtungen der Stadt. Die Erweiterung kommt einer anhaltend hohen Nachfrage entgegen – ein Trend, der sich trotz rückläufiger Geburtenzahlen im gesamten Bundesland beobachten lässt.

Der Abschluss des Anbaus im "Wirbelwind" beendet vorerst den aktuellen Kita-Ausbauplan Kamp-Lintforts. Die Einrichtung bietet nun mehr Plätze für Kleinkinder und entlastet so Familien vor Ort. Zusätzliche Investitionen freier Träger haben das Betreuungsnetz der Stadt weiter gestärkt.

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