Kampagne im Kreis Viersen bricht das Schweigen über Gewalt gegen Frauen
Martina SieringKampagne im Kreis Viersen bricht das Schweigen über Gewalt gegen Frauen
Im Kreis Viersen finden verschiedene Veranstaltungen statt, um auf Gewalt gegen Frauen und die bestehenden Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Die Kampagne mit dem Motto "Wir brechen das Schweigen" zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen. Zu den Aktivitäten gehören ein Informationsstand, eine digitale Veranstaltung und Gespräche mit lokalen Gleichstellungsbeauftragten.
Am Mittwoch, dem 27. November, wird von 10 bis 13 Uhr ein Informationsstand in der Fußgängerzone von Viersen eingerichtet. Gleichstellungsbeauftragte aus Grefrath, Nettetal, Viersen und dem Kreis Viersen stehen an der Hauptstraße 30 für Gespräche mit der Öffentlichkeit bereit. Der Stand ist Teil einer umfassenden Initiative, um Frauen mit Beratungs- und Schutzangeboten zu vernetzen.
Am selben Tag findet von 15 bis 16:30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt, die sich mit den Dynamiken toxischer Beziehungen und Wegen in Sicherheit befasst. Die Veranstaltung basiert auf dem langjährigen Engagement der Gleichstellungsbeauftragten und des "Runden Tisches gegen häusliche Gewalt" – ein Netzwerk aus Fachstellen und Institutionen.
Die Kampagne thematisiert auch Femizide – die extremste Form von Gewalt gegen Frauen – sowie Partnerschaftsgewalt, die sich in körperlicher, sexueller, psychischer, wirtschaftlicher oder emotionaler Form äußern kann. Der "Runde Tisch" setzt sich seit Langem für bessere Aufklärung, Prävention und Unterstützung von Frauen und Mädchen im gesamten Kreisgebiet ein.
Die Veranstaltungen am 27. November bieten direkten Zugang zu Ressourcen und Gesprächen über Gewalt gegen Frauen. Lokale Behörden und Unterstützungsnetzwerke arbeiten weiterhin daran, das Bewusstsein zu stärken und den Schutz zu verbessern. Die Kampagne ermutigt Frauen, Hilfe zu suchen und sich über die verfügbaren Angebote zu informieren.