06 May 2026, 08:36

Kanew kämpft nach Angriffen um Strom, Wasser und Schutz für die Bewohner

Weißer Zettel mit dem Text "Ukraine steht für Freiheit, steht mit Ukraine" auf dem Boden vor einer gelben Fahne, mit einer Plastikhülle rechts mit verschiedenen Gegenständen.

Kanew kämpft nach Angriffen um Strom, Wasser und Schutz für die Bewohner

Ukrainische Stadt Kanew leidet unter schweren Versorgungsengpässen nach Angriffen

Nach jüngsten Angriffen, die Gebäude beschädigten und die grundlegende Infrastruktur lahmlegten, steht die ukrainische Stadt Kanew vor dramatischen Versorgungsproblemen. Die lokale Hilfsorganisation Freunde Kanews hat dringend zu Spenden aufgerufen, um die Stromversorgung wiederherzustellen und Notreparaturen durchzuführen. Ohne Unterstützung droht den Bewohner:innen ein Leben in Dunkelheit und ohne elementare Versorgung.

Im Juli 2025 wurden zwei außer Dienst gestellte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter-Transporter nach Kanew geschickt, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Die Fahrzeuge wurden durch städtische Mittel, Privatspenden und Bundeszuschüsse finanziert. Unterdessen organisiert die Gruppe Freunde Kanews weiterhin regelmäßig Lieferungen mit Hilfsgütern, um sicherzustellen, dass die dringendsten Bedarfe gedeckt werden.

Die lokale Vertreterin Halyna Moskalenko traf sich mit Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Ehrenamtlichen, um die vordringlichsten Anforderungen der Stadt zu besprechen. Ganz oben auf der Liste stehen dicke, transparente Folien als Ersatz für zerbrochene Fensterscheiben – sie lassen Licht herein und bieten gleichzeitig einen gewissen Schutz. Als Provisorium wurde auch Sperrholz vorgeschlagen, doch dies würde den Tageslichteinfall in den betroffenen Wohnungen blockieren.

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Stromausfälle haben die Infrastruktur Kanews schwer beeinträchtigt: Medizinische Geräte sind unbrauchbar, die Wasserversorgung und Abwassersysteme ausgefallen. Auf der Website der Hilfsorganisation, freundevonkanew.de, finden sich mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, die Arbeit zu unterstützen – sei es durch Geld- oder Sachspenden.

Die fortlaufende Partnerschaft zwischen Viersen und Kanew sorgt dafür, dass die Hilfe gezielt und kontinuierlich ankommt. Die Spenden sollen dazu beitragen, die Stromversorgung wiederherzustellen, beschädigte Gebäude zu reparieren und lebenswichtige Güter bereitzustellen. Ohne weitere Unterstützung müssen die Bewohner:innen jedoch mit anhaltenden Entbehrungen unter unsicheren Bedingungen rechnen.

Quelle