Karim Adeyemi wegen Waffenfund im Gepäck zu 450.000 Euro Strafe verurteilt
Klaus-Michael JopichKarim Adeyemi wegen Waffenfund im Gepäck zu 450.000 Euro Strafe verurteilt
Karim Adeyemi, der 23-jährige Fußballer, ist wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt worden, nachdem Flughafen-Sicherheitskräfte in seinem Gepäck verbotene Gegenstände entdeckt hatten. Die Entdeckung führte zu einer Strafe in Höhe von 450.000 Euro sowie disziplinarischen Maßnahmen seines Vereins, Borussia Dortmund (BVB).
Der Vorfall ereignete sich 2024, als Adeyemi online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellte. Ohne sein Wissen enthielt diese einen Schlagring und einen Elektroschocker. Monate später nahm ein gemeinsamer Freund, der nach Griechenland reiste, versehentlich diese Box mit – statt eines Pakets mit Kosmetik und Kleidung.
Bei einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle am Flughafen wurden die Waffen entdeckt. Adeyemi räumte den Kauf ein, beteuerte jedoch, er habe nicht vorgehabt, die Gegenstände zu behalten. Er bezeichnete die Situation als "schweren Fehler" und zeigte sich zutiefst reumütig.
Der BVB reagierte mit der Verhängung von Gemeinschaftsarbeit für den Spieler. Als Teil seiner Strafe muss Adeyemi nun Trainingsstunden für Kinder leiten. Öffentlich versprach er, solche Fehler künftig zu vermeiden.
Die Verurteilung umfasste eine Geldstrafe von 450.000 Euro sowie die Auflage zu Sozialstunden. Der Fall Adeyemi zeigt die rechtlichen Konsequenzen unüberlegter Online-Käufe auf. Die disziplinarischen Maßnahmen des Vereins sollen Verantwortungsbewusstsein – sowohl auf als auch neben dem Platz – stärken.






